Havana- hatte eine schlimme wunde

Havana, weiblich, kastriert,

geimpft, geb. ca. 07/2019

 

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

Haltung: Keine Vermittlung in Einzelhaltung, 

reine Wohnungshaltung (ohne Freigang)

FIV-Test: negativ

FeLV-Test: negativ

Handicaps: keine

Verträglich mit 

- Kindern: ja

- Katzen: ja

- Hunden: nein

Tierschützerin: Iva

 

 

 

 

05. Februar 2020

Iva schickt uns ein Update zu Havana:

Havana ist mittlerweile kastriert und komplett fertig. Alle Tests sind negativ.

Sie ist sehr verspielt und liebt es auf ihrem Menschen zu schlafen, wenn möglich auch nachts auf Gesicht und Hals. Sie ist weiterhin etwas schreckhaft und wird vielleicht etwas Zeit brauchen um Vertrauen komplett zu gewinnen, aber das Gute ist, sie liebt es zu fressen :) Dies kann man sich kaum vorstellen, wenn man sieht wie winzig klein sie ist. Sie wird einfach eine Mini-Katze bleiben :)

Durch die Verletzung und Entzündung hat sie rechts eine oft leicht „pfeifende“ Nase. Also so, als ob sie zu ist. Dies liegt an einem vielleicht verengten Nasengang. Es stört allerdings überhaupt nicht.

Hunde machen ihr leider weiterhin Angst. Am besten kommt sie mit Podo zurecht, also vielleicht junger Kater als Gesellschaft oder eine Katze, aber sie darf nicht schreckhaft sein, denn dann beginnt Havana zu Mobben (macht sie hier mit meiner Angstkatze).

Havana schickt neue Bilder und wartet auf ihre erste Anfrage.

 

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03. Januar 2020

Unsere liebe Iva aus Bulgarien schreibt:

Ich möchte euch unser Pflegekätzchen Havana vorstellen. 

Havana wurde am 09.10.2019 auf der Straße in Sofia gefunden - sie saß einfach neben einer Mülltonne mit einer riesigen schlimmen Wunde am Kopf... Meine Freunde gingen auf das kleine Kitten zu und es ließ sich ohne jede Mühe einfangen.
Sie brachten sie sofort zu unserer Tierärztin, welche die Wunde sofort versorgte und ein Antibiotikum gegen die Entzündung verabreichte. Das Kitten war zu schwach und blieb erstmal 3 Tage in der Praxis, so dass man sich auch ausreichend um die Wunde kümmern konnte.
Nach 3 Tagen nahm ich sie mit nach Hause. Bereits nach einem Tag entzündete sich wieder alles und es sammelte sich Eiter.
Wir stellten fest, dass die Wunde sehr schnell oberflächlich verheilt, aber darunter die Entzündung weiter arbeitet und so musste ich jeden Tag die Wunde auf machen, den Eiter ausdrücken, die Wunde bearbeiten und AB-Salbe reinmachen.
Dann war wieder alles gut und dann, zwei Tage später, war wieder alles geschwollen und entzündet. Die eine Hälfte des Kopfes von Havanna wurde immer wieder von der Entzündung angegriffen.
Dann merkte ich, dass sich eine Art Horn zu bilden begann, etwas oberhalb des rechten Auges. In der Klinik stellte man fest, dass die Entzündung wohl bereits in den Knochen eingedrungen ist und als Antwort darauf Knochengewebe gebildet wird.
Wir begannen eine aggressive AB-Therapie an und nach fast 14 Tagen war endlich alles unter Kontrolle, die Wunde verheilte und es bildeten sich keine Eiter-Taschen mehr.
Wir wissen nicht mit Sicherheit was der Kleinen zugestoßen ist, aber unsere Tierarzt vermutet, dass sie wahrscheinlich Schutz und Wärme unter einer Motorhaube gesucht hat und dann dort ihre Verletzungen erlitt.
Auch der Schwanz von Havanna schein ca. bei der Hälfte abgerissen worden zu sein und auch eine der Vorderpfoten war wohl verletzt gewesen, denn sie hat lange Zeit daran geleckt und sie auch geschont.
Mittlerweile ist alles vergessen, und Havanna ist ein wunderbares Kätzchen.
Sie ist anfänglich sehr zurückhalten und auch schreckhaft, aber sobald sie weiß, dass ihr nichts geschieht, möchte sie am liebsten immer auf mir und meiner Familie drauf liegen und gestreichelt werden. Wenn dann mal ein Geräusch ist, gerät sie leicht in Panik, aber 10 Sekunden später siegt die Neugier.
Havanna hat allerdings Angst vor Hunden. Sie hat lange gebraucht um mit unserer Hündin klar zu kommen, wobei Kuba (unsere Hündin) eine sehr liebe und auch ruhige Hündin ist, welche sie auch gar nicht bedrängt. Jetzt schläft sie aber auch mal gleich neben Kuba und alles ist gut.
Havanna wird ca. Ende Januar, Anfang Februar reisefertig sein - geimpft, kastriert, gechipt, mit EU-Pass. Ihr Corona und Giardien Test war negativ, der FIV/FeLV Test steht demnächst an.
Havanna kommt gut mit Katzen zurecht. Sie braucht etwas Zeit um sich einzuordnen, allerdings siegt immer ihre Neugier und die Spiellust, so dass es keine Probleme mit Katzengenossen geben würde. Hier ist ihr bester Freund Kater Podo, unser Dauer-Pflegi.
Havana ist wahrscheinlich ca. Anfang Juli geboren, ist aber eine sehr kleine und zierliche Katze, welche ca. nur halb so groß ist, wie unsere anderen Katzen.
Ihr Lieben, für Havanna suche ich dringend nach einem zu Hause , denn seit 2 Wochen haben wir einen zweiten Hund zuhause, eine Dackel-Hündin, die in Not war. Auch wenn die Hündin ihr nichts tun will, so gerät Havana jedes Mal in Panik, wenn sie auf sie zuläuft, was dann einen Tsunami nach sich zieht, denn vor Panik kann Havana nirgends hochklettern, die Hündin findet das sehr lustig (es ist auch eine junge Dackelin, ca. 1,5 Jahre alt) und fängt dann an sie anzubellen.
Das bringt natürlich alles etwas negative Spannung zuhause und falls es die Möglichkeit gibt, dass Havana schneller ein Zuhause findet, so wäre es denke ich für sie besser, auch wenn sie mir sehr fehlen wird.
Sie versteht sich sehr gut mit Podo und hängt auch die meiste Zeit mit ihm ab und schläft bei ihm.
Wer verliebt sich in Havana?