Sparrow- möchte mit DIR das Leben genießen

 

 

 

Sparrow- Lebensfreude pur

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: geb. ca. April 2019

Rasse: Mischling

Größe: noch im Wachstum

Aufenthaltsort: Pflegestelle 86706 Weichering

 

Charakter: freundlich, verspielt, neugierig

 

 

 

 

 

   

  

 

 

 

Update Sparrow, 14.11.2020:
Sparrow ist jetzt seit zwei Wochen bei uns und hat sich schon super eingelebt. Seine Hausleine braucht er schon seit einer Woche nicht mehr, weil er inzwischen ziemlich gut hört und sich mit Leberwurst super locken lässt!
Auch schläft er nicht mehr immer in seiner Box, sondern gerne auch ganz offen auf seiner Decke.
Mit seinen Hundekumpels Dobri und Mika ist er verspielt, aber zurückhaltend. Sehr höflich eben.
Autos und LKWs mag er immer noch nicht, aber es wird langsam besser.
Draußen wird es auch mit der Leinenführigkeit und auch an der Schleppleine klappt der Rückruf schon ganz gut,  wenn er will. Sparrow steht unterwegs nicht so auf Leckerlies, aber man kann ihn super über Stimme und Streicheln motivieren.
Er liebt es, mit uns über die Wiesen zu rennen, über den Acker zu sprinten oder mit Dobri, seinem besten Kumpel, zu spielen.
Dabei orientiert er sich immer mehr an uns Menschen, als an den Hunden. Ein Ersthund wäre also schön, aber ist kein MUSS, solange er trotzdem Hundefreunde zum spielen hat.
Was Sparrow am meisten liebt, ist die Natur. Ob Felder oder Wälder: Sparrow ist immer mit dabei und läuft mit, als wenn er den Weg kennen würde.
Wer also einen echt coolen, lieben, lustigen Wegbegleiter sucht, um die Natur zu erkunden, der ist mit Sparrow ganz richtig.
Er wartet auf deine Bewerbung!
Update Sparrow, 28.10.2020:
Sparrow ist in Deutschland!
Seit gut einer Woche ist der liebe Kerl nun bei uns. Hier lebt er ziemlich ländlich mit unseren beiden jungen Hunden und einer alten Katzendame.
Die ersten Tage waren nicht ganz einfach. Nachdem Sparrow die Box mit seinen Decken im Wohnzimmer als sicheren Ort für sich gefunden hatte, wollte er dort nicht mehr weg. Nur in den Garten ging er. Dort fühlte er sich aber von Anfang an pudelwohl.
Er liebt es, sich auf den kühlen Steinboden in die Sonne zu legen, durch das Gras zu laufen oder einfach den Geräuschen der Umwelt zu lauschen. Unser verspielter Bub Dobri zeigte ihm von Anfang an, dass die Welt doch eigentlich ganz toll ist und hilft ihm täglich, über seinen Schatten zu springen. Nach ein paar Tagen und mit etwas Gegenwehr kam Sparrow dann doch mit uns aus der Wohnung heraus. Von Tag zu Tag wird das leichter und mittlerweile trabt er freudig mit. Nur vorbei fahrende Autos und LKWs machen ihm eine große Angst. Er kauert sich auf den Boden und zittert oder stemmt sich mit aller Kraft in die Leine, um wieder nach Hause zu kommen.
Von all dem ist in der Natur aber nichts zu sehen. Ob auf den Feldern, im Wald oder am See:
Sparrow ist dort, wo kein Verkehr ist, ein wahnsinnig toller, lustiger Gefährte. Er geht mit uns joggen, springt durch das Wasser und tollt über die Wiesen. Ein ganz normaler Hund eben. Man merkt dort absolut nicht, dass er blind ist.
Höchstens, wenn er im Übermut stolpert oder aus Versehen in ein Gebüsch läuft 😉
Obwohl Sparrow vor Geräuschen Angst hat und zurückhaltend ist, erkundet er gerne seine Umwelt und hat auch seinen eigenen Kopf. An der Leinenführigkeit hapert es deswegen noch etwas, aber das wird mit etwas Training sicherlich schnell besser.
Er ist wahnsinnig freundlich zu allen, Menschen, unseren Hunden und der Katze. Letzte wird völlig ignoriert, selbst wenn sie direkt an seiner Nase vorbei läuft. Auch fremde Menschen beachtet er nicht wirklich und streckt höchstens kurz seine Nase in die Luft.
Wenn er kuscheln will, kommt er freudig zu uns gelaufen und hebt seine Pfote, als ob er sagen wolle “Bitte jetzt streicheln!”.

Zuhause ist Sparrow sehr ruhig. Die meiste Zeit liegt er in einer Box oder sucht ab und zu Dobri, um mit ihm etwas zu spielen oder kuscheln. Auch alleine bleiben kann er absolut ohne Probleme.
Wer also einen agilen und jungen Hund sucht und sich auf den blinden Kerl mit seinen kleinen Eigenarten einlässt, der wird mit Sparrow richtig glücklich! Sparrow wird nicht in die Stadt vermittelt und braucht unbedingt einen selbstsicheren, verspielten Ersthund an seiner Seite.
Kleine Kinder sind aufgrund der Geräusche sicherlich nichts für ihn, aber ansonsten freundet er sich schnell mit Menschen an.

Update Sparrow, 06.02.2020:

Warum sieht mich keiner? Reicht doch, wenn ICH nichts sehen kann… okay – kleiner Scherz, aber Leute, ehrlich gesagt, ist es gar nicht soooo schlimm, dass ich nichts sehen kann. Ich bin schließlich ein Hund und gleiche die fehlenden Sehsinne mit dem Geruchs- und auch dem Gehörsinn ziemlich gut aus. Manchen Menschen fällt gar nicht sofort auf, dass ich blind bin. Erst, wenn sie meine Augen sehen und feststellen, dass ich die Nase häufiger in die Luft recke und auch dabei den Kopf etwas schief lege – einfach um Dinge besser zu orten und besser einschätzen zu können, woher Geräusche kommen, dann merken sie es.

Wie andere Hunde auch, hole ich Bälle die geworfen werden, ich tobe mit anderen Hunden, ich gehe mit meiner Nase interessanten Gerüchen nach, ich liebe mein Pflegefrauchen und ganz generell das Leben. Warum auch nicht. Ich weiß nicht, dass ich nicht „normal“ bin. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.

Natürlich solltest Du, der du dich traust „einen blinden Hund“ zu adoptieren, mit mir weiterhin ein paar Dinge üben, um den Alltag etwas einfacher zu gestalten. Wenn du mir z.B. beibringst, dass „Stopp“ bedeutet anzuhalten, damit ich nicht gegen ein mir unbekanntest Möbelstück laufe, wird es für mich natürlich etwas leichter. Gemeinsames Üben verschiedenster Dinge macht Spaß, ist nützlich und tut auch ganz generell der Mensch-Hund-Beziehung sehr gut. Dein Selbstbewusstsein wird ungemein gestärkt, wenn du zum 100sten Mal erklärst, warum du gerade mich – einen behinderten Hund – adoptiert hast.

Hättest Du jetzt noch einen souveränen Ersthund, der nett ist und ganz gerne etwas spielt, wäre unser Glück perfekt.

Worauf wartest Du noch! Trau Dich!

Update Sparrow, 21.10.19:

Sparrow war am Wochenende bei mir zu Besuch, da seine Pflegemama verreist war. Es war schön zu beobachten, wie er sich in einer fremden Umgebung zurecht findet. Zunächst läuft er wie auf Zehenspitzen die neue Umgebung ab, hilfreich ist dabei wenn keine Näpfe oder unnützes Zeug herumliegen, denn wenn er drauf tritt erschrickt er sich verständlicherweise ziemlich. Leider wollte in der Wohnung meine Hündin Alma nicht mit ihm spielen, wie sie es eigentlich sonst immer macht. Vielleicht spürte sie, dass er etwas anders ist als die anderen Gäste. Draußen ging sie aber auf seine Spielversuche ein und er kann fröhlich toben, auch wenn er nicht sieht wohin.

Sparrow ist ein ganz normaler Hund, der einfah umsichtige Menschen braucht, die nicht vergessen, dass ihm das Augenlicht fehlt und mit ihm bestimmte Warnsignale wie "Treppe" oder eben auch Kommandos wie "Halt" und "Hier" trainieren, ohne sich davon abschrecken zu lassen, dass er uns nicht sieht. Er reagiert toll auf vertraute Stimmen. Das konnte ich beobachten, als seine Pflegemamma ihn am Sonntag wieder abholte. Da freue er sich wahnsinnig.

Das einzige, was Sparrow wirklich nicht mag sind vorbeifahre Autos. Dieses Geräuch macht ihm Angst. Deswegen würden wir ihn ungern in eine Stadt vermitteln. In der der Natur fühlt er sich total wohl und geniesst seine Freiheit an der Schleppleine. Ein zweiter souveräner und verspielter Hund wären für Sparrow toll.

Bitte teilt ihn ganz fleissig, denn er will endlich in sein richtiges Zuhause ziehen.

Update Sparrow,12.09.2019:

Unser blinder Sparrow wächst und gedeiht und ist ein unglaublich liebenswerter, hübscher Hund geworden.

Die gute Nachricht ist, dass sein Augendruck unverändert gering bleibt und er somit keine Schmerzen durch die Augen verpürt. Das heisst, die Augen können drin bleiben und müssen nicht entfernt werden. Sparrow liebt seine Artgenossen und genauso liebt er es mit ihnen zu spielen. Er ist mutig und forsch und verhält sich wie ein ganz normaler Junghund. Das Einzige, was ihm Angst macht, ist Straßenverkehr und der Trubel der Stadt.

Deswegen würden wir Sparrow nicht in die Stadt vermitteln wollen, denn die vielen Geräusche verunsichern ihn vermutlich. Toll wäre ein Zweithund, denn an seinen drei Mitbewohnern orientiert er sich hervorragend.

Update Sparrow, 15.07.2019:

Sparrow ist seit einer Woche in seiner bulgarischen Pflegestelle und ist fast nicht wieder zu erkennen. Wenn man die Augen nicht sieht, meint man, er sei ein ganz normaler, lebensfroher Welpe. Er folgt mittlerweile an der Schleppleine in sicheren Gebieten den Hunden seines Pflegefrauchens. Es ist immer erstaunlich, wie gut die Ohren und die Nase der Hunde funktionieren. Die fehlende Funktion der Augen wird „einfach“ kompensiert. Da er sich mittlerweile sehr viel sicherer fühlt, ist auch die anfängliche Angst vor Menschen viel weniger geworden. Er lässt sich gut ansprechen und reagiert bereits nach einer Woche ganz toll auf die Stimme des Pflegefrauchens.

Am kommenden Sonntag wird er nun einem Augenspezialisten vorgestellt werden. Danach überlegen wir, wie es weiter geht.

Auch ohne seine Augen, mit der richtigen Anleitung, käme Sparrow gut zurecht.

Es sollte einen weiteren netten Hund in seinem zukünftigen Zuhause geben, damit er sich in seiner dann neuen Umgebung besser zurecht finden kann, aber noch dauert es ein kleines Weilchen, bis er für ein neues Zuhause bereit ist.

Dennoch freut er sich natürlich über Menschen, die wissen, dass auch ein Leben auf 4 Beinen ohne Augenlicht lebenswert und toll ist.

Juli 2019:

Sparrow war einfach da, als die Freiwilligen am Wochenende ins Tierheim kamen. Aufgelesen irgendwo zusammen mit seinem Bruder.

Beide saßen verängstigt und unsicher zwischen einem Haufen wilder Welpen, die schon länger zusammen sind. Dadurch, dass Sparrow nichts sehen kann, war die Situation für ihn natürlich noch schwerer zu bewältigen, als für seinen Bruder.
Zu seinem großen Glück haben wir ganz schnell eine Pflegestelle gefunden, wo er inmitten anderer Hunde nun Sicherheit bekommt und sich einleben darf.

 

Er war natürlich bereits beim Tierarzt und bekommt derzeit Tropfen, die ihm die durch erhöhten Augendruck entstehenden Schmerzen, nehmen soll. Nächste Woche wird er einem Augenspezialisten vorgestellt. Dann werden wir wissen, ob es einen Versuch Wert ist, die Augen zu retten. Ggfs. entschließt man sich direkt dazu, ihm die Augen zu entfernen, um ihm ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.
Blinde Hunde können ein tolles Leben führen, da sie gut mit Nase und Gehör zurecht kommen.
Wir halten euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

 

Wer unseren Sparrow unterstützen möchte darf dies natürlich sehr gerne tun, der kleine Schatz wird es euch danken!

 

Spende jetzt: http://bit.ly/spenden-fuer-tiere
Oder ihr könnt eine monatliche Patenschaft für Sparrow übernehmen:

http://bit.ly/tieren-helfen

Streunerhilfe Bulgarien e.V.
Betreff: Sparrow
IBAN: DE82460500010051038958
BIC: WELADED1SIE

Per paypal:
spenden@streunerhilfe-bulgarien.de

Wenn Sie Sparrow ein liebevolles Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.



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