Reginald von Ravenhorst- wollte mal Polizeihund werden

 

 

 

Rex-möchte DEIN bester Freund sein

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: ca. 8-10 Jahre

Rasse: Schäferhund-Mischling

Größe: Schulterhöhe ca. 60cm

Aufenthaltsort: Hundepension in Sofia

Charakter: aktiv, aufmerksam, verschmust,sozial

 

                                           *reserviert*

                          (bitte nicht mehr bewerben!)

Update Rex, 27.02.2021:
Wir hatten Euch gezeigt wie Rex gealtert ist. Die Zeit im Tierheim ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.
Wir können nicht überall und in gleichem Maße helfen, das wissen wir und das wissen auch unsere Freiwilligen.
Trotzdem gibt es immer die Hunde, die einem besonders unter die Haut gehen und einer davon ist Rex, der Sturkopf und Draufgänger, der sein Leben in einem Einzelzwinger in Bogrov verbrachte. Der seinen Kopf vor Schmerzen schief hielt, weil ihm seine Chronische Ohrenentzündung zu schaffen machte und weil seine Haut schmerzte, unter dem ewig verfilztem, dichten Fell.
Wir haben es nicht länger ausgehalten und sind mit dem Sturkopf in die Klinik gefahren.
Sturkopf, weil er nicht so gerne das macht, was ihm weh tut und dazu gehört ins Auto gehoben zu werden oder freiwillig den Kopf hinzuhalten, damit ihm jemand in den schmerzenden Ohren bohrt.
Wir mussten Rexi für diese Untersuchungen sedieren. Rexis Fell konnte nicht mehr gerettet werden und damit die Haut überhaupt eine Chance hatte zu heilen, wurde er kurzerhand geschoren. Auch die Ohren wurden unter der Sedierung komplett gereinigt und medikamentös behandelt. Aber es gab auch gute Neuigkeiten, denn sein 4 - D Test war negativ.
Und wohin mit einem nackten Rexi?
Gerade zu diesem Zeitpunkt begann in Sofia der Winter und ohne Fell wäre es draußen für ihn nicht möglich gewesen, der Kälte stand zu halten. Zum Glück erklärte sich eine Dame bereit ihn aufzunehmen und in ihrer Hundepension unterzubringen.
Das ist keine ideale variante, denn die Boxen sind nicht besonders groß und der Auslauf beschränkt sich auf einen großen eingezäunten Betonplatz.
Für Rexi ist dies allerdings eine Wandlung um 180 Grad. Er kommt zweimal täglich raus, seine Box ist warm und genauso groß wie sein Einzelzwinger und der Bonus: zweimal wöchentlich kommt ein Dog Gang Freiwilliger und geht mit ihm auf den Hundeplatz ,
wo er toben und schnüffeln kann ohne Ende. Dabei zeigt er deutlich positives Interesse an anderen Hunden und wir werden ihn bald mit anderen Hunden testen um zu schauen, ob er nicht sogar wirklich verträglich ist.
Bleibt gespannt!
Dass dieses ganze Unterfangen nicht gerade günstig ist, könnt ihr euch sicher denken und Rexi wäre mehr als dankbar, wenn er auf seinem Weg zur Genesung etwas Unterstützung von Euch bekäme.

Spende jetzt: http://bit.ly/spenden-fuer-tiere

Oder übernimm eine PATENSCHAFT für Rex  http://bit.ly/tieren-helfen

Streunerhilfe Bulgarien e.V.
Betreff: Spende Rex
IBAN: DE82460500010051038958
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Per paypal:
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Update Rex, 20.01.2021:
Zwei Jahre ist es nun her, dass wir Rex Euch das erste Mal vorgestellt haben.
Damals fiel es den Freiwilligen des Tierheims nicht immer leicht, ihn Gassi zu führen.
Damals strotze er vor Kraft. Er stürmte mit ihnen über die Wiese und oft schleifte er alle hinter sich her. Natürlich wurde ihm das nachgesehen, warum auch nicht, wohnt er doch schon seit vielen Jahren auf engstem Raum in seinem Einzelzwinger.
Die Zeiten sind nun leider vorbei.
Seit Monaten zieht er uns nicht mehr über die Wiese.
Er humpelt und seine Ohren setzen ihm nach wie vor zu. Er ist grau geworden, unser lieber Rex.
Sein Blick wurde trüb und so richtig freut er sich auch nicht mehr, wenn er uns sieht.
Vielleicht fühlt er sich vergessen. Und das haben wir ihn ja auch. Vielleicht nicht wir, aber doch die Welt um uns herum, die alten Hunden sehr selten eine Chance gibt.
Uns quält der Gedanke, dass er und unsere Freundin Giga wohl bis zu ihrem Lebensende im Tierheim bleiben müssen.
Was uns bleibt ist die Hoffnung. Und die stirbt bekanntlich zuletzt.😔

Update Rex, 15.11.2019:

Unsere alten Zausel leben noch. Wer weiss wie lange....

Sicherlich haben sie sich auch mit ihrem Schicksal abgefunden. So wie der liebe Rexi, der mit seiner chronischen Ohrenentzünung einfach wehmütig in seinem Einzelzwinger darauf wartet, dass es Sonntag wird. Wenn er Glück hat, kommt er raus, wenn er Pech hat muss er wieder eine Woche warten. Wir geben die Hoffnung allerdings nicht auf, dass jemand da draußen auch alte Zausel mag.

Rexi wartet auf genau diesen jemanden.

Mai 2019:

Reginald von Ravenhorst. Das ist mein vollständiger Name.

Sie tauften mich damals nach meinem großem Vorbild … ihr wisst schon wen ich meine. Ich sollte seinen Mut erben und genauso schlau sein wie er und deswegen wählte mein zweibeiniger großer Bruder damals diesen Namen für mich aus. Wir träumten damals beide davon Polizisten zu werden und sorgten dafür, dass in unserem Dorf alles mit rechten Dingen zu ging. Jeder kannte und grüßte uns, sobald wir irgendwo auftauchten. Ich war ein ernstzunehmender Arbeitshund und nahm meine Aufgaben sehr ernst:

Ich passte auf meinen Bruder auf, meine Oma, den Garten und das Haus… Seitdem sind viele Jahre vergangen und wir sind alle älter geworden.

Mein Bruder verließ das Dorf und ging in die Stadt zum arbeiten. Jetzt trägt er Anzüge und geht auf wichtige Treffen sagt man sich im Dorf.

Oma ging es auch immer schlechter.

Sie konnte nicht mehr aufstehen und sich auch nicht mehr richtig um mich kümmern.

Und ich bellte.

Ich hoffte so sehr, dass jemand kommt und mich mit auf Spaziergänge nimmt so wie früher. Ich wollte Aufgaben lösen und Abenteuer erleben, so wie damals.

Ich wollte allen zeigen, dass ich immer noch für Ordnung sorgen kann, auch ohne Bruder, ganz alleine.

Aber niemand hörte mich.

Die einzige die sich über mich lustig machte, war die nervige Katze des Nachbarn, die ich nicht erreichen konnte, weil meine Kette nicht lang genug war. Eines Tages kam mein Bruder zurück. Was für eine Freude! Wir machten einen langen Spaziergang und liefen an allen Häusern vorbei. Früher kamen die Leute aus ihren Häusern und gaben mir Wurst dafür, dass ich ihnen meine Pfote hinhielt.

Die Menschen diesmal waren aber alle irgendwie traurig.

Bestimmt weil ich ihnen gefehlt hatte in all der Zeit in der ich alleine in unserem Hof saß. Wir stiegen in unser Auto. Wir fuhren lange, ich und mein Bruder, so lange bis wir vor einem hohen Zaun stehen blieben.

Und dann….

Dann habe ich unser Dorf nie wieder gesehen. Auch nicht den Garten, Oma oder meinen Bruder. Jetzt passe ich auf meine Zwingertür auf. Hier machen wir alle nur das… aufpassen und warten. Manche von uns haben keine Erinnerung mehr an das , was früher war.

Aber ich weiß alles!

Ich bin ein Arbeitshund, auch wenn ich alt geworden bin.

Reginald von Ravenhorst, kurz: Rex.

Ein Polizeihund werde ich und wohl nicht mehr, aber dein bester Freund… das kann ich noch werden.



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