Pappy

 

männlich, kastriert

geb. ca. 2023

Schulterhöhe ca. 58 cm

Pflegestelle in Sofia

 

freundlich, hunde- & katzenverträglich

 

  

August 2025:

Pappy lebt nun seit zehn Monaten in einer Pflegefamilie. Medizinische Versorgung braucht er nicht mehr. Zum ersten Mal durfte er die Freiheit erleben, Vertrauen fassen und die Welt draußen erkunden.

Und doch trägt er, wie viele Tierschutzhunde, die Schatten seiner Vergangenheit in sich. Hunde wie er lebten in ständiger Unsicherheit. Wer in engen Zwingern aufwächst, lernt nicht, dass die Welt ein sicherer Ort sein kann. Jeder neue Reiz, jedes unbekannte Geräusch, selbst freundliche Gesten – all das kann Angst auslösen.

Darum meidet Pappy manchmal fremde Menschen, einige Hunde und Kinder noch vorsichtig. Auch der Teenager in seiner Pflegefamilie verunsichert ihn. Alles Neue – Geräusche wie vorbeifahrende Autos, Menschenmengen oder das Rascheln von Blättern – macht ihm zunächst Angst. Eine ganz normale Reaktion nach allem, was er erlebt hat. Die Sozialisierungsphase, in der Welpen lernen, mit ihrer Umwelt umzugehen, hat Pappy verpasst. Neue Reize einzuordnen fällt ihm immer noch schwer, da viele Erfahrungen in seiner Vergangenheit mit Schmerz oder Schrecken verbunden sind.

Trotzdem hat Pappy schnell Vertrauen zu seinen Pflegeeltern gefasst. Zu Hause ist er sehr ruhig, lebt mit einem anderen Hund und ein paar Katzen, kuschelt aber am liebsten mit seiner Pflegemama auf dem Sofa und schaut „Filme“. Er fährt ruhig im Auto mit und ist so gut wie stubenrein – nur bei Sturm oder bei starkem Wind passiert es, dass er die bereitliegende Unterlage im Badezimmer nutzt.

Spaziergänge sind noch eine kleine Herausforderung, doch mit sanfter Ermutigung taut er Schritt für Schritt auf. Wir sind von Pappys Potenzial überzeugt: Seine Angst ist oft mit Neugier gemischt. Er ist ein Hund, der noch fast nichts von der Welt gesehen hat und Zeit, Geduld und liebevolle Begleitung braucht, um Vertrauen zu gewinnen. Zwang oder hektische Orte würden ihn nur überfordern. Er braucht ein ruhiges Zuhause in einer eher ländlichen Gegend, wo er die Welt ohne Angst entdecken kann.

Ein souveräner Hund in der Familie könnte Pappy zusätzlich Sicherheit, Orientierung und Ruhe vermitteln. Durch sein gelassenes Verhalten zeigt er ihm: „Es ist alles okay.“ So würde Pappy durch seine Anwesenheit beruhigt werden und leichter lernen, soziale Kontakte zu knüpfen.

In der Natur verwandelt sich Pappy. Plötzlich ist er frei, läuft leichtfüßig umher, schnuppert voller Neugier, spielt mit anderen Hunden, wedelt freudig mit dem Schwanz und hüpft wie ein ausgelassenes Kind.

Er sucht dabei immer wieder seine Pflegefamilie auf, um die Streicheleinheiten und Küsse nachzuholen, die ihm als Welpe verwehrt blieben. Unser Pappy ist ein tapferer Hund, der gerade beginnt, an sich selbst und an das Gute zu glauben. 

ABER Leider kann die Pflegefamilie ihn nicht länger behalten.

Pappy darf nur bis Mitte Oktober bleiben. Danach müsste er zurück ins Tierheim – ein sensibler Hund wie er würde dort zerbrechen. Das wäre das Ende all seiner Fortschritte.

Wir geben die Hoffnung nicht auf und suchen für Pappy ein neues Pflege- oder Für-immer-Zuhause, einen Ort, an dem er sich sicher fühlt und endlich ankommen darf. In den richtigen Händen wird er die Schatten seiner Vergangenheit hinter sich lassen. Und er ist wirklich Gold wert – glaubt uns! Hast du den Mut, ein ängstliches Herz zu lieben? Kann Liebe die Angst besiegen? 

Mai 2025:

Pappy ist ein langbeiniger, braver Junge, der immer wieder von den anderen Hunden im Tierheim untergebuttert wurde. Eines Tages fiel er auf einem unserer Samstagsspaziergänge einfach um... daher wussten wir, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Dies war der Startschuss für sein Leben außerhalb des Tierheims.

Pappy wurde erfolgreich an der Hüfte operiert, von der er sich derzeit in einer Pflegefamilie erholt. Eine Pflegestelle für Hunde wie Pappy ist ein großer Vorteil, denn dort erhält er nicht nur die nötige medizinische Versorgung, sondern hat auch Zeit, die Welt zu erkunden, die er bisher nur aus seinem Zwinger kannte.

Pappy hat sehr schnell Vertrauen zu seinen Pflegeeltern gefasst, aber er braucht immer noch Zeit, wenn er auf Hunde, Menschen und Kinder trifft, die ihm fremd sind.  Generell macht ihm alles Neue zunächst Angst. Pappy ist stubenrein, wird gebarft und frisst ab und an mal das eine oder andere Kabel als Vorspeise 😉. Zu Hause ist er sehr ruhig, er lebt mit einem anderen Hund, ein paar Katzen und einem Teenager zusammen, und am liebsten schaut er einen Film auf dem Sofa, an seine Pflegemama gekuschelt. Er fährt ruhig im Auto mit. Spaziergänge sind noch nicht seine Lieblingsbeschäftigung, er braucht Ermutigung und Geduld, um aus sich rauszukommen. 

Wir sind von Pappys Potenzial überzeugt, weil wir sehen, dass seine Angst mit Neugier gemischt ist. Er ist ein Hund, der noch nichts von der Welt gesehen hat und Zeit und Wissen von seinen Adoptiveltern braucht, um Vertrauen zu gewinnen. Dies wird sicherlich nicht geschehen, wenn er mit Gewalt an Orte wie Hundeausläufe oder laute und überfüllte Parks gebracht wird. Wir sind der Meinung, dass eine kleinere, ruhigere Stadt, deren Straßen unseren Jungen nicht verängstigen würden, am besten für Pappy geeignet wäre. Und er ist wirklich Gold wert, glaubt uns!


Wenn Sie Pappy ein liebevolles Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.


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