Diana- nur noch Haut und Knochen

Diana- unsere Göttin

Geschlecht: weiblich

Alter: geb. ca. folgt

Rasse: Deutsch-Drahthaar

Größe: Schulterhöhe folgt

Aufenthaltsort: Pflegestelle in Sofia

Charakter: freundlich

 

 

 

 

 

    *Notfall-Patenschaften gesucht*

 

 

 

 

 

  

 

August 2018:

Die Straße rast unter den Rädern dahin. Es ist Freitag, fünf Uhr Nachmittags.

Die Arbeitswoche endet, um das Wochenende einzuleiten. Die Woche war keine leichte. Aber Arbeit ist eben nur Arbeit. ...

Nach dieser zum Geld verdienen, beginnt diese für sie- für die Verlorenen.

Mit Pinseln, mit dem Fotoapparat, mit der Tastatur, mit eben all jenen Dingen die mir der Herr mit auf den Weg gegeben hat. Trotzdem ist es irgendwie Arbeit.

Jede Nacht, bis Mitternacht. Auch das Wochenende wird kein leichtes sein.

Morgen ist unsere Veranstaltung im Park, habe ich auch nichts vergessen?

Ist alles vorbereitet?

Später muss ich noch die Fotos bearbeiten, bei den Eltern vorbeischauen, für die nächste Woche vorkochen… ob das Kind schon Zuhause ist? Auch meine Gedanken rasen in der gleichen Geschwindigkeit wie der Asphalt unter meinen Rädern dem Wochenende entgegen. Und gerade konnte ich sie irgendwie sortieren – das eine jetzt, das andere dann, das dritte erst später
und
dann
hielt
die Zeit
einfach an.

Die schwarze Wolke vor dem Balkangebirge blieb stehen. Die Sonne wurde kühl.

Auch das Auto hielt an. Und dann der Moment eines inneren Schreies, während die Zeit stillsteht und ich mich allein und verloren fühle. So sehr verloren.

Der Moment in dem ich jemanden finde, der noch verlorener ist als ich.

Jemand, der keine Kraft mehr hat zu schreien, zu rennen. Vier zusammengefaltete Beine, zwei matte Augen und Knochen. Ich höre den Schrei von innen, noch stärker.

Der Schrei gegen all jene, die die dazu beitrugen diesen Freitag dunkel werden zu lassen. Gegen jene die Leben erschaffen, um es zu verschwenden.

Der Schrei gegen die, die ich nicht um Hilfe gebeten habe, denn ihre Freitage halten nicht an wegen sterbenden am Straßenrand liegenden Hunden. Der Schrei gegen jene Häuser mit großen, schönen Innenhöfen, an denen ich vorbeikam, ohne es überhaupt zu versuchen, weil ich weiß dort ist kein Platz für ein verlorenes Leben.

Und dann
der Dank
an die ANDEREN.
Die Leute in den acht Autos hinter mir - alle mit Warnblinkern- keiner von ihnen hupte. Keiner fluchte, niemand versuchte eilig zu überholen, bis das kleine Rest Leben langsam von allein in mein Auto kletterte.
Die Frau vor der kleinen Arztpraxis, die rannte um zu helfen und das „Leben“ auf ihren Händen zum Arzt trug. Der Arzt, der sich weigerte, Geld für die erste ärztliche Untersuchung zu nehmen. Freunde, die sofort reagierten und sogar aus der Entfernung bei mir waren.
ER, der Mann neben mir, der alles fallen ließ und mit mir nach Sofia raste, nicht weil ich nicht allein hingehen konnte, sondern weil ich Angst vor dem tobenden Sturm hatte.

Die anderen Menschen in der Klinik, die das Häuflein Knochen mit Liebe begrüßten.
Ich habe sie Diana genannt. Denn nur Göttinnen können die Zeit stoppen um in der Einsamkeit Menschen finden zu können.

 

Aber auch Göttinnen brauchen manchmal unsere Hilfe.......

 

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