Zuhause gefunden 2011

 

 

Bildergalerie  der Hunde und Katzen, die ein Zuhause gefunden haben und 

im unteren Teil dieser Seite finden Sie einige

Geschichten, Happy ends und Erzählungen neuer Besitzer.

 

 

 

Happy Ends, Geschichten und neue Besitzer erzählen ....

Emma - hat ihr Glück gefunden!

 

 

Die schöne Hündin Emma musste leider lange warten, bis sie aus dem Kettenlager gerettet werden konnte, aber dann durfte sie endlich in ein gemütliches Zuhause umziehen.

 

 

 

 

 

 

 unten, Bilder aus Emmas neuem Zuhause:

"Die Königin der Niedlichkeit, flink und lustig drauf!"


 

 

 

Rexi - der Hund mit dem Herz auf der Stirn

Mit einem Herz auf der Stirn - Rexi.
Mit einem Herz auf der Stirn - Rexi.

Andrea Essl, Klagenfurt: "Alles fing damit an, dass mir eine gute Freundin Rexis Foto mailte und zwar mit den Worten „Wäre das nicht ein Hund für dich?“ Obwohl ich zu der Zeit noch gar nicht konkret über die Anschaffung eines Hundes nachgedacht hatte, ging mir dieses Bild von dem freundlich blickenden Tier, das sein Herz auf der Stirn trägt nicht mehr aus dem Kopf. Nachdem ich tagelang hin und her überlegt hatte und immer wieder Rexis Fotos auf der Facebook-Seite des Vereins angesehen hatte, schrieb ich den Verein schließlich an und bekundete mein Interesse an Rexi. Sofort erhielt ich positive Rückmeldung und schon bald war die Adoption beschlossen.

 

Zwar machte ich mir zahlreiche Gedanken wie das wohl funktionieren würde, einen Hund im Haus zu haben, der die letzten Jahre seines Lebens an der Kette verbracht hatte und dem davor wer-weiß-was zugestoßen war. Ich wußte aber, dass ich eine gute Hand für Hunde hatte und dass ich auf die Unterstützung des Teams einer befreundeten Hundeschule zählen konnte und daher war ich guter Dinge und harrte der neuen Herausforderungen, die Rexi in mein Leben bringen würde.

Schließlich war es so weit, der Transport aus Plovidv, der mir meinen zukünftigen Mitbewohner bringen sollte, war nach 14-stündiger Fahrt am Treffpunkt angelangt. Aus dem Auto stieg ein verunsicherter, ängstlicher Rex, der die Rute zwischen die Beine klemmte, die Ohren hängen ließ und jeglichen Blickkontakt zu mir vermied. Nachdem ich den Hund vorsichtig in meinem Auto verstaut hatte, fuhr ich mit ihm zum Haus meiner Mutter, die in der Nähe des Treffpunkts wohnt. Bereits während der halbstündigen Fahrt begann Rex interessiert seine neue Umgebung zu betrachten und blickte immer wieder neugierig aus dem Fenster. Beim Haus meiner Mutter angekommen, durfte Hundi erstmal den Garten erkunden und beschnüffeln. Während des ersten Tages und mehreren Spaziergängen begann Rexi langsam aufzutauen und hatte Spaß beim Gassigehen. In der Wohnung war er noch sehr unsicher, aber ausgesprochen brav. Man merkte deutlich, dass er es nicht gewöhnt war, sich in Häusern oder Wohnungen aufzuhalten (beispielsweise fürchtete er sich zu anfangs vor dem Treppenhaus) und nicht sicher war, ob er hier überhaupt erwünscht war. Ich war vor allem sehr erleichtert als ich feststelle, dass Rexi bereits stubenrein war, keinerlei Probleme beim Autofahren hatte und artig an der Leine ging.

Rexi - so lebt es sich am schönsten.
Rexi - so lebt es sich am schönsten.

Mittlerweile ist er schon einige Wochen bei mir und ich muss sagen, er ist ein genialer Hund! Er begleitet mich jeden Tag auf meinen Wegen und ist eine Bereicherung für mein Leben. Faszinierend finde ich vor allem, dass dieser Hund – bei allem was er schon durchmachen musste – so ausgesprochen freundlich zu Menschen ist. Ich denke, ich hatte ziemlich viel Glück mit Rexi und dass er sich so toll in mein Leben integriert hat, wobei ich schon darauf achte, ihm viel Geduld entgegen zu bringen, wenn es darum geht ihn an Neues zu gewöhnen. Man muss allerdings sagen, er lernt ausgesprochen schnell und ist sehr clever. Er kann schon ein paar kleine Kunststückchen, sowie Pfote-geben, und seine momentane Lieblingsübung ist Leckerlis aus der Luft zu fangen. Das macht er hervorragend und mit bemerkenswerter Ausdauer.

 

Bald werden Rexi und ich von der Stadtwohnung in ein Haus mit Garten übersiedeln. Dort wird er dann mehr Platz haben als jetzt und genügend Raum zum herumtollen. Ich bin sehr froh, dass die Adoption von Rexi so gut geklappt hat und dass ich ihm nun ein besseres Leben als das an der Kette ermöglichen kann. Ich möchte keine Minute mit ihm missen und würde ihn gegen nichts in der Welt eintauschen!!! Ich danke allen, die es mir möglich gemacht haben, diesen wunderbaren Hund kennenzulernen!"

 

Andrea & Rexi

 

 

Chopper - ein ehemaliger Kettenhund berichtet

Mensch, was hast du mir angetan.
Mensch, was hast du mir angetan.

Judith Hohmann:

"Chopper's erste Nacht bei mir hat supergut geklappt. Er ist ein wahrlicher Traumhund. Als ich ihn sah, wurde mir sofort klar, dass hier eine Rasse mit drinnen steckt, die unter die "nicht einfachen" Hundi's fällt: ein Malamute... Aber das war mir spotan egal, die Liebe zu dem souveränen Rüden war sofort entfacht.

Wo er auf einem Foto noch etwas kräftig erscheint, trifft dies durch seine Rasse nicht zu. Einfach nur dickes Fell, kein Gramm zuviel, beim kraulen sind angenehm Rippen zu spüren...

Die Fahrt von Frankfurt nach Marburg war traumhaft schön. Sein dickes Köpfchen blickte zwischen den Sitzen hindurch, das symphatische Lächeln, wie wir es von Fotos kennen, zieht einen mächtig in den Bann. Meine Mitfahrerin sagte über ihn aus, dass es ein absolut toller Hund wäre...und sie schwärmte bis nach Marburg und darüber hinaus.

Zu Hause in Marburg angekommen, traf erst mal eine sehr gute Freundin der Schlag, weil sie so rasch mit einem Nachfolger nicht gerechnet hatte. Aber auch diese wickelte er mit einer Selbstverständlichkeit um den Finger.
Die Haustüre ging auf, vorsichtig blickte eine kleine dicke Bracke um die Ecke mit den Worten im Gesicht: "Großer Gott, Frauchen, wo haste den denn wieder her? Gibts denn hier keine Ruhe?" Und Schwupp!, da war Onkel Bolle wieder verschwunden.

Tapsend mit elegantem Zwischenschritt folgte Prinzessin Polly, wie bei einem einarmigem Bandit in der Spielhalle standen beide Äuglein auf tiefrote Herzen und die Beiden waren total angetan voneinander. Dann war Onkel Bolle doch todesmutig und setzte sich sogar dazu und wollte geknuddelt werden.

Angesichts der Rasse (nordische Hunde) hat er sich natürlich mit Begeisterung übers Grundstück gestürzt und eine Ecke zum ausbüchsen gesucht. Aber wir Drei waren ja nicht dumm, und so hing er an einer 5-m-Schleppleine. Großes dummes Chopper-Gesicht, aber man arrangierte sich damit.

Später sind wir dann allesamt mit Onkel Bolle noch mal zusammen im Feld spazieren gegangen, weil er trotz langer Fahrt weiterhin unermüdlich war. Beim spazieren gehen lernte er Radfahrer kennen, die total uninteressant für ihn sind, Jogger im weißen, orangenen Hemd findet er faszinierend, aber auch "blöd", nur die im roten Shirt könnte man schon knutschen.

Obwohl er eigentlich platt war, hat es im Haus lange gedauert, bis er akzeptiert hatte (zumindest einigermaßen), dass es nicht mehr raus ging. Ich musste alle Fensterbänke von Dekountensilien befreien, weil er unbedingt raus wollte. Er fiepste, logischerweise, da er ja nur draußen lebte. Haustüre musste abgeschlossen werden, weil man rasch erkannte "Ups, da geht ja noch was!". Aber auch Frauchen ist nicht ganz von gestern

Als er merkte, es ist okay, ich kann in Ruhe weiter wedeln, legte er sich erst mal im Wohnzimmer auf dem Laminat hin und schlief eine Runde. Und unsere Polly ist wie ein Jungspund an ihm vorbei getänzelt, um fünf Jahre jünger

Insgesamt ist die Nacht supertoll gelaufen. Er lag ruckzuck bei uns, grunzte sich in eine Decke hinein und schlief nach anvisieren von mir rasch ein und auch durch...

Heute früh um 04.45 Uhr, als Polly für kleine Mädels musste, war der Herr mit wach... Er ist ein wahrlich toller Hund, aber man muss sich schon, denke ich, ein wenig mit sturen, nordischen Hunden auskennen (bringe ich ein bißchen durch eine Ex-Beziehung mit, da lebten Huskys, Malamuten und eine westsibirische Laika)... Sein symphatisches Lächeln zieht alle einfach nur in den Bann, überfreundlich steht er vor einem oder liegt am Boden, man muss Bäuchlein streicheln... Das perfekte Quartett ist wieder da!

Ich bedanke mich ganz dolle bei Martina Ruseva und ihrem Team, die sich so toll für diese Tiere einsetzen. Aus ihrem Engagement heraus, wie sie das alle meistern, spürt man, sie sind mit vollem Herzen dabei. Auch die beiden Fahrer, die ich gestern kennenlernte durfte, sind total symphatisch rüber gekommen... Ich sage einfach allen Danke! Ihr seid die rettenden Engel vor Ort! Und das werden euch die Vierbeiner bis in alle Ewigkeit danken. Aber auch Birgit sage ich einfach Danke, weil sie die Gruppe hier aufgemacht hat, um diese süßen Bulgaren vermitteln zu können. Allen weiter so!

Ihr seid super!"

Judith mit Chopper, Polly und Bolle ..

 

 

 

Krassi (früher Ghandi)

 

 

 

Gandhi schickt Bilder von seinem neuen Zuhause und von seinen Freunden, ohne die er sich ein Leben gar nicht mehr vorstellen kann.

 

 

 

Dina - die ehemalige Kettenhündin glücklich mit Freunden

 

 

Dina war einer der Hunde, die im Kettenlager in Plovdiv gehalten wurden.

Sie hatte jedoch das Glück, die erste Hündin zu sein, die das Kettenlager verlassen durfte.

 

Zuhause gefunden!

Happy end  im Juli 2011!

 

 

 

 

 

 

 

 

April 2012: Dinas neue Familie schreibt uns von Dinas neuem Leben mit so schönen Bildern. Wir freuen uns sehr über so gute Nachrichten, vielen Dank dafür!

 

"Seit Juli 2011 lebt DINA bei uns. Wir wußten nicht viel von ihr, als wir sie aufnahmen.
Was wir jedoch wußten, war, daß eine arme unglückliche Hündin ein liebevolles und konstantes Zuhause sucht. Uns wurde gesagt, daß Dina aus Bulgarien sei, ihr Leben an der Kette gefristet hatte und über eine Tierschutzorganisation nach Deutschland gekommen ist.

So kam es also, daß wir im Juli 2011 DINA zu uns holten. „WIR“ – das sind ein tierliebes Ehepaar, die vor 2 Jahren aus Frankreich adoptierte, heute 8-jährige Beaglehündin „Wickie“ und die vor 4 Jahren als Welpe ebenfalls aus Frankreich adoptierte Katze „Kimba“. Wir haben seit mehr als 30 Jahren Hunde- und Katzenerfahrung – ein so verängstigtes und scheues Tier wie unsere DINA haben wir jedoch noch nie kennengelernt.

Mit viel Geduld, Zeit und Zärtlichkeit hat sich DINA mittlerweile eingelebt, liebt „IHRE“ Wickie heiß und innig und zusammen mit Kimba bilden die 3 eine unzertrennliche „Dreierbande.

An mich hat DINA sich mittlerweile sehr angeschlossen, und recht schnell begriffen, daß es am bequemsten im Bett ist und in der Küche ganz tolle
Schätze auf sie warten. Auf unseren täglichen weiten Spaziergängen gibt es für sie immer etwas zu entdecken und draußen tollt sie voller Lebenslust über die Felder und Wiesen.


Leider ist es jedoch meinem Mann bisher noch nicht wirklich gelungen, einen Zugang zu ihr zu finden. Kleine Erfolge stellen sich zwar mittlerweile ein, aber es wird sicherlich noch lange dauern, bis dieses arme Geschöpf Vertrauen zu Menschen und besonders zu Männern fasst.
Bei uns hat sie alle Zeit der Welt und wir werden sie nie mehr hergeben.
Mit ihren Artgenossen versteht sie sich sehr gut und freut sich über jeden Hund, der mit ihr toben und rennen möchte. Wir freuen uns nun auf den bald anstehenden vierwöchigen Frankreich-Urlaub, in dem wir wie jedes Jahr alle unsere Tiere mitnehmen, und DINA mit Wickie am menschenleeren Strand toben kann – im letzten September konnte sie das bereits schon einmal genießen!
Ganz herzliche Grüße von Familie W. und 3 x 4 Pfoten!!

 

 

Endlich ein warmes Zuhause!

Mitten im kalten Winter wurde dieser arme, alte Hund ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen.

 

Mittlerweile hat er ein gemütliches, warmes Plätzchen gefunden, wo er liebevoll umsorgt wird - und muss nicht mehr frieren!

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

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