Mars - das i-Tüpfelchen eines ganz "normalen" Tages

Mars, männlich, noch nicht kastriert,

geimpft, geb. 04/2019

 

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

Haltung: Keine Vermittlung in Einzelhaltung, 

Vermittlung nur ohne Freigang

FIV-Test: negativ

FeLV-Test: negativ

Handicaps: keine

Verträglich mit 

- Kindern: ja

- Katzen: ja

- Hunden: unbekannt

 

28. September 2019

Mars schickt neue Fotos und wartet auf sein Happy Home!

Wenn Sie Mars ein liebevolles Zuhause schenken möchten, bewerben Sie sich hier! Bei Fragen hier klicken!


 

09. September 2019

Unser süßer Mars wartet auf seine erste Anfrage und schickt neue Fotos!

Wer möchte Mars endlich ein zu Hause schenken?


03. August 2019

Unsere Gery aus Bulgarien schreibt:

Mars, der kleine Held, ist wieder vollkommen gesund und auf der Suche nach einem zu Hause. Er lebt auf der Pflegestelle zusammen mit seiner Adoptivmama Rada und seinen Adoptivbrüdern Ketamin und Butomidor.

Mars ist ein typisches Kitten, er ist sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig und liebt es mit seinen Brüdern zu spielen und zu toben.

 

Wer schenkt dem kleinen Mars ein zu Hause?


08. Juni 2019 

Heute erzähle ich euch von einem wundervollen Tag meines Lebens, ein Tag wie fast jeder andere, aber nicht ganz. An dem Tag kam Mars zu mir. Der Tag begann mit den üblichen Sachen - sortiert nach Dringlichkeit und Wichtigkeit. Zuerst die Fütterung und Säuberung von Katze Rada und ihren Babys, danach die Reinigung der Katzenklos und die Fütterung meiner eigenen sieben Katzen und der drei Pflegekatzen, die zusammen mit ihnen leben, und dann noch die Fütterung und Reinigung der drei Nachbarskatzen, die aus mir unerklärlichen Gründen lieber bei uns leben. Glücklicherweise hatte sich mein Mann um unsere beiden Hunde gekümmert, und ich ging mit einer für mich unbekannten Begeisterung zur Arbeit.

 

In der Mittagspause wurde ich kontaktiert und um Hilfe für das Einfangen von scheuen Hauskatzen in einer von der Polizei versiegelten Wohnung gebeten. Ich habe mehrmals die ständig eingehenden Anfragen versucht zu verdrängen - wir haben keine Pflegestellen und keine Möglichkeiten, noch mehr Katzen aufzunehmen. Aber dasselbe haben auch alle anderen Organisationen mit weitaus größeren Kapazitäten und Fähigkeiten als wir gemacht. Einfach ignoriert. Nun, ich habe aufgegeben und nach einem einstündigen Suchen und Jagen in jedem Eck einer nie noch geputzten Wohnung, fand ich mich mit einer erschrockenen Katzenfamilie vor der Haustür einer verschlossenen, diesmal leeren Wohnung wieder.

 

Während ich mit den 4 Katzen zur Klinik fuhr, hat mich unser Kastrationszentrum in Plovdiv angerufen. Unser Katzenfänger hat zwei Katzen gefangen - beide in einem Zustand, den wir umgangssprachlich unter uns "Totalschaden" nennen. Die Katzen mussten dringend nach Sofia transportiert werden, in einer Klinik untergebracht und ihre Behandlung organisiert werden. Nichts unübliches – ein junger Held, unklar wie er geschafft hat, zwei seiner Pfoten und ein Teil des Beckens zu brechen und eine andere, vermutlich eine Hauskatze, welche von einem ungeschützten Balkon oder Fenster in die Tiefe gesprungen ist und auf ihrem Gesicht gelandet ist. Ich kam abends heim, zurück von den Kliniken, fütterte Hunde und Katzen, säuberte die Toiletten und fragte mich nun, ob ich meine Lieblingssendung noch schauen könnte, die ich immer ausfallen lasse, als mein Telefon erneut klingelte. Es war mein Ehemann. Ich nahm an, dass er wie immer fragen würde, ob er für Zuhause noch etwas besorgen sollte. Aber nein. Als ich abgenommen habe, habe ich ein schreckliches Schreien eines scheinbar jungen Kätzchens gehört. Mein Mann hat es in einem Bau gefunden, unklar, wie er in der Nacht davor dorthin gelangt ist. Es gab kein Muttertier oder andere Katzen in der Nähe. Während ich mich fragte, was ich in diesem Leben falsch gemacht hatte, bereitete ich einen Käfig vor, um das schreiende Ding in meinem einzigen freien Raum - im Keller - unterzubringen. So kam Mars zu uns. 

 

In all seiner Brillanz - schmutzig, voller Flöhe, mit entzündeten Augen, wahrscheinlich vom Dreck, in dem er sich während seines kurzen 1,5-monatigen Lebens gewälzt hat. Er hatte auch Giardien und schrie so, dass ihn die ganze Nachbarschaft hören konnte. Natürlich ist Mars tigerweiß, von denen, die niemand haben möchte, und von denen, die zuckersüß sind. Im Käfig untergebracht, entwurmt, gefüttert und mit einem warmen Kissen im Käfig, schlief Mars endlich irgendwann gegen 2 Uhr morgens ein. Und mein wundervoller Tag war zu Ende. Offensichtlich wird auch Mars erstmals zu Hause bleiben, aber auch wenn kein Aufenthalt in der Klinik notwendig wird, braucht er Medikamente gegen Giardien und auch für seine Augen, Babynahrung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Tests und Impfungen, um ihn für ein neues Zuhause vorzubereiten. Und uns wird es wirklich zu viel bei all den neuen Frühlingskatzen.

 

Deshalb - wenn Ihr Mars helfen möchtet, spendet bitte eine Kleinigkeit für seine medizinische Behandlung. Und teilt seine Geschichte, damit er ein Zuhause finden kann. 

Bitte helft uns jetzt mit einer Spende oder übernehmt eine monatliche Patenschaft für Mars. Danke!! <3

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Mars

IBAN: DE82460500010051038958

BIC: WELADED1SIE

Per paypal:

spenden@streunerhilfe-bulgarien.de