Trudi - wer entscheidet über Leben oder Tod?

Trudi

 

*Paten gesucht* 

 

31. Mai 2018 

Wer entscheidet darüber, wann ein Lebewesen leben darf und wann nicht?

Trudi lebte in einem kleinen Touristenort am schwarzen Meer, wo Katzen üblicherweise nicht lange überleben, da es im Winter keine Touristen gibt und somit auch die Aufmerksamkeit und die Nahrung fehlen, die sie im Sommer von den Touristen bekommen. Auch die Mülltonnen sind entsprechend leer, wenn im Winter diese Dörfer fast wie ausgestorben sind. Aber Trudi hatte den Winter irgendwie überstanden und wartete schon auf den Sommer und die Touristen. Ein Sommer mit Futter und Menschen, die auch mal anhalten, um sie zu streicheln.

 

Trudi hatte Glück im Unglück, denn sie ist wunderschön und kontaktfreudig und hatte vermutlich so die Chance, immer mal wieder was von den Fischern oder anderen Dorfbewohnern abzubekommen. Vermutlich hat sie auch gar nicht mitbekommen, dass der Schock, der Schlag und der Schmerz genau von einem jener Menschen kamen, die sie so sehr mochte und über die sie sich so sehr freute. Vermutlich hat sie sich einfach irgendwo versteckt, in der Hoffnung, dass der Schmerz bald vorbei geht. Die Patrone ist durch ihre Wirbelsäule gedrungen und hat eine Lähmung des unteren Körperteils hervorgerufen. Gerade mal ein Jahr alt ist sie und wird nie wieder rennen und springen können. Und dabei ist sie eine der liebsten und kontaktfreudigsten Katzen, die wir je kennenlernen durften. Trudi allerdings, gibt nicht auf. 

 

Und trotz der Wunden, die sie bekommt, wenn sie ihre gelähmten Beinchen über den Asphalt herzieht, versuchte sie Tag für Tag jemanden zu finden, der ihr hilft. Eines Tages trifft Trudi eine Tierfreundin, die sie mit in ihre Wohnung mitnimmt und eine Woche später ist Trudi bereits in der Klinik in Sofia, um alle notwendigen Untersuchungen zu bekommen. Leider wird Trudi nie wieder laufen können. Ihre Blase ist so beschädigt, dass der Urin ungehindert tröpfchenweise ausläuft. Da Sie das nicht spüren kann, ist sie häufig feucht, was eine Gefahr für Wundenbildung oder auch Infektionen birgt. Wir haben mit einer Therapie begonnen, von der wir uns erhoffen, dass die unkontrollierte Urinausscheidung eingeschränkt werden kann.

 

Die Therapie zeigt bereits erste Erfolge. Trudi ist verhältnismäßig trocken und was auch sehr untypisch für gelähmte Katzen ist, reinigt sie sich oft selbst. Es scheint, als hätte sie überhaupt nicht verstanden, dass ein Mensch ihr dieses Schmerz zugefügt hat. Oder aber sie hat sich entschieden, dass dieser Umstand für sie keine Rolle mehr spielt. Trudi zeigt uns in keinster Weise, dass sie sich eventuell nicht wohl fühlt. Sie verhält sich wie der perfekte Patient und liebt jede Aufmerksamkeit, die sie von den Ärzten bekommen kann. Wenn auch ihr Teil der Entscheidung sein möchtet, dass Trudi leben soll, dann bitten wir euch um eure Unterstützung mit einer kleinen Spende, damit sie weiterhin in der Klinik stationär behandelt werden kann, oder übernehmt eine monatliche Patenschaft für sie. Danke <3

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Trudi

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