Rotor - ihr Anblick macht sehr, sehr traurig

Rotor

 

*Paten gesucht* 

 

13. Juli 2017

Wenige Tage nachdem wir Rotor aufgenommen haben, haben wir ihren ersten Anfall bei uns erlebt. Danach den zweiten und den dritten. Und wir haben verstanden, dass egal wie schwach sie ist, egal wie riskant es ist, es galt keine Zeit zu verlieren und wir mussten dringend ein MRT organisieren, was 60 Minuten unter Vollnarkose bedeutete. Während der Untersuchung hat Rotor vier mal aufgehört zu atmen, jedoch hat sie auch dann die Gefahren überstanden. Das Ergebnis war aber jedoch mehr als unglaublich. Ein Drittel des Gehirns von Rotor war durch eine riesige Zyste oder einen Tumor besetzt, so dass alle Neurochirurgen, die von den besten humanmedizinischen Kliniken, mit denen wir gesprochen haben, einer Meinung waren - so etwas haben sie bei einem noch lebenden Menschen noch nie gesehen. Wir haben uns mit zwei der besten Neurochirurgen von Menschen beraten, weil die Tierärzte in Bulgarien sehr wenig Erfahrung auf diesem Gebiet haben und sie waren der entschlossenen Meinung, dass, wenn sie noch am Leben ist, ist eine Operation auf jeden Fall sinnvoll.

 

Die Entscheidung war nicht besonders schwierig, weil es kaum von Bedeutung war, ob Rotor während der Operation stirbt oder ob wir sie einschläfern. Schon am nächsten Tag führte ein Team von zwei Veterinärneurologen und einen humanen Neurochirurgen eine einzigartige 4-Stunden-Operation durch, um die Zyste zu entfernen. Nur wenige Tage später war Rotor wie neu - sie fraß mit einem großem Appetit, von dem Drehen gab es keine Spur mehr und die bestand darauf, den Käfig zu verlassen. Wir warteten ab. Ein paar Tage später ging ihr Appetit in die so genannte Spalte „pervers“, sie versuchte alles zu fressen - Decken, Betten, Schüsseln. Wir haben die medikamentöse Therapie geändert und der Appetit hat sich normalisiert, aber Rotor hat jeden Kontakt und jede Kommunikation unterbrochen.

 

Sie frisst sehr gut, aber verliert an Gewicht, sie dreht sich nicht mehr, aber sie bewegt sich auch nicht. Sie steht im Käfig wie verloren und absolut nicht im Klaren darüber, was mit ihr geschieht. Schritt um Schritt reduzieren wir die Steroide und nach wenigen Tagen wird Rotor in einem Pflege-Büro untergebracht, nur um es noch ein letztes Mal zu versuchen. Es gibt noch weitere Optionen - die Neurochirurgen empfehlen noch eine weitere Untersuchung und das Setzen einer Sonde namens „Shunt“ im Gehirn. Aber sie geben keine Garantie, Rotor wird schwächer und schwächer und wir sind weit weg von der Deckung der Rechnungen bis zum heutigen Zeutpunkt. Und obwohl sie ein großer Held und ein Kämpfer ist, obwohl sie wer weiß wie lange Zeit mit diesen Problemen überlebt hat, obwohl keine Schmerzen da sind, auch wenn es eine Chance gibt, können wir uns nicht mehr das Risiko leisten.

 

Also, liebe Menschen, drückt die Daumen, dass sich etwas verändert und Rotor im Büro "zum Leben erwacht", wir haben ihr noch ein paar Tage gegeben. 

28. Mai 2017

Wir wissen noch nicht, was zuerst gekommen ist – der Schlag, aufgrund dessen sich die neurologische Symptomatik entwickelt hat, oder die neurologische Symptomatik oder etwas anderes hat zum Schlag geführt. Was wir wissen ist, dass sie mutterseelenallein auf der Straße lag und dutzende Menschen einfach an ihr vorbei gingen. Sie hatte offensichtlich großen Hunger, konnte aber nicht fressen. Sie sah wie ein in Haut eingehülltes Skelett aus.

 

Die Untersuchung ergab, dass ihr linker Unterkiefer sowohl total verschoben, als auch gebrochen ist, die Zähne am Oberkiefer nach rechts verschoben sind und die Pupillen abnormal reagieren. In den nächsten Tagen stehen weitere Untersuchungen bevor, aber das, was wir mit Sicherheit jetzt schon wissen ist, dass Rotor trotz Risiko in den nächsten Tagen operiert werden muss, weil der Unterkiefer ansonsten so, wie er gerade ist, verkalken wird und sie würde nie wieder fressen können.

 

Die Schmerzen und ihr schlechter Orientierungssinn sind der Grund, warum sie so furchtbar dünn ist, aber im Moment, mit der Hilfe von Schmerzmitteln und von einem Assistenten, der sie zum Futter führt, frisst sie erstaunlich gut. Rotor braucht eine ganze Menge Glück und viele Menschen, die an sie glauben. Soweit haben wir es geschafft, ihr die beste tiermedizinische Betreuung zu besorgen, aber wir brauchen auch eure Hilfe.

 

Wenn ihr an das, was wir machen glaubt und wenn ihr seht, dass zumindest statistisch gesehen, viele Tiere es schaffen und wir deshalb nicht aufgeben dürfen, dann bitte, helft uns mit einer Spende auf das folgende Konto:

 

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Betreff: Rotor

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Danke <3

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