Petko - von heute auf morgen auf die Straße gesetzt

Petko

 

*Paten gesucht*

 

06. März 2017

Unsere Kollegin Gery aus Bulgarien schreibt:

"Er ist groß, stark und sehr verschmust. Er war ein verwöhnter Hauskater bis zu dem Tag, an dem sein Frauchen verstarb und die Verwandten ihn aus seinem Zuhause rauswarfen. Er hatte mit Sicherheit große Angst, als er plötzlich in dieser neuen unbekannten Welt zurechtkommen musste, eine Welt mit neuen Gerüchen, Tönen und unbekannten Lebewesen. Er war aber immer noch groß und mutig. Die anderen Straßenkater wollten ihn bestimmt dort nicht so einfach akzeptieren. Da er aber groß und mutig war, hat er gekämpft, irgendwie überlebt und sich das Recht erkämpft, doch dort bleiben zu können, zumindest vorerst. Es muss ihm aber klar gewesen sein, dass das so nicht ewig weitergehen konnte. Und an einem Tag, als er ein Auto halten und eine Frau aussteigen sah, ergriff er seine Chance, nach Hilfe zu rufen. Denn er wollte nicht so weiterleben. Er wusste, dass seine Kräfte irgendwann nachlassen werden, egal, wie groß und stark er noch war.

 

Einige Monate auf der Straße haben Petko nicht zu einem Straßenkater gemacht. Im Gegenteil, seine Geschichte ist das nächste Beispiel, wie schnell und grausam Hauskatzen verenden, wenn sie plötzlich auf der Straße zurechtkommen müssen.

 

Petko ist ca. 6 bis 8 Jahre alt. Sein Körper ist voller Wunden und Abszesse, sein Augenlid ist zerrissen, er ist FIV-positiv, anämisch und hat Niereninsuffizienz. An seiner Vorderpfote hat sich ein Abszess gebildet, das er wohl seit Wochen hat und das dazu geführt hat, dass das Gelenk schwer verletzt ist und wahrscheinlich eine OP notwendig sein wird, falls wir es schaffen, seinen Allgemeinzustand zu verbessern. Die hinteren Gliedmaßen haben arthritische Veränderungen, die ungewöhnlich für eine Katze sind, die nicht so alt ist. Er hat Schmerzen, wenn man ihn dort berührt. Er frisst gierig, verträgt aber das Trockenfutter wegen des schlechten Zustands seiner Zähne nicht so gut. Das ist auch der Grund, warum er nicht der größte Fan der Tierärzte ist, obwohl er eigentlich sehr sozial ist – die Tierärzte sind gezwungen, ihm ständig Arzneimittel in den Mund zu stecken und das mag er überhaupt nicht.

 

Ich leide mit jedem Straßentier mit, wenn ich die erbärmlichen Umstände sehe, in denen sie leben müssen. Sie müssen ja auf der Straße überleben und sich darauf verlassen, dass jemand gnädig genug sein wird und ihnen Futterreste zuwirft. Ich leide aber besonders viel, wenn ich sehe, wie furchtbar es den ehemaligen Haustieren auf der Straße geht. Wie verletzt, gedemütigt, hilflos und verwirrt müssen sich diese Tiere fühlen, wenn sie in so einer Situation - von heute auf morgen - geraten? Nach so vielen Jahren kann ich mir immer noch nicht erklären, was das für Menschen sind, die so etwas machen. Wie ist es möglich, so grausam und herzlos zu sein? Petko durchläuft gerade eine anstrengende, intensive Therapie und kämpft mit uns um sein Überleben. Er schafft es aber nicht ohne eure Hilfe."

 

Auch unser Petko wünscht sich Patenschaften, damit wir seine Behandlung und den Aufenthalt in der Klinik bezahlen können. Eine Spende, sei sie noch so klein, hilft uns, um Petko zu kämpfen!

 

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