Kleine Katzenhölle in Stara Zagora - Tiermessi am Werk

Tiermessie-Frau hortet 18 Katzen in einem Zimmer in Stara Zagora, Bulgarien.

 

Mitte Oktober 2015:

Sie gehört zu einem sehr schlechten Typ von Sammlern - die Frau ist ungefähr 60 Jahre alt und hat eine sehr schwere Form von Diabetes, bewegt sich sehr schwerfällig und hat vermutlich nicht mehr lange zu leben. Offensichtlich ist sie auch geistig zurückgeblieben. Denn in ihrer kleinen Wohnung befinden sich 18 (!) Katzen und ein Hund.

 

Ein Mädchen erfährt zufällig davon und mithilfe von Freiwilligen werden alle Katzen eingefangen und kastriert - außer eine, die sich nicht fangen ließ. Gery wurde von den Freiwilligen kontaktiert, die um Katzenfutter baten.

 

Gery wollte sich selbst ein Bild von der Lage machen und besuchte die Frau. Bereits im Treppenhaus des Wohnblocks kam Gery ein beißender Gestank entgegen. Die Wohnung der Frau ist völlig heruntergekommen - die Wände sind völlig zerkratzt, es gibt kaum Möbel, keine (!) Katzentoiletten, es werden wohl nur ab und zu Zeitungen auf den Boden gelegt. Die 18 Katzen sind in der 8m² großen Küche der Frau untergebracht. Als Gery die Küche betritt, schrecken alle Katzen sofort zurück und eine schafft es, sich in den Flur zu flüchten. Die Frau scheucht die Katze zurück in die Küche - mit lautem Fluchen, Schreien und Tritten!

 

Es stellt sich heraus, dass die Frau kurz nach der Kastration ihrer vorhandenen Katzen leider 4 weitere Kätzchen erworben hat! Eines der Kätzchen hat leider Caliciviren, die anderen werden sicher bald auch erkranken.

 

Die dreifarbige Katze, die fast mit der Decke verschmolzen schien, ist nicht sichtlich krank, sondern wahrscheinlich nur ziemlich ängstlich wegen des unerwarteten Besuches. Keine der Katzen wirkt wild, aber alle haben Angst in der Situation, in der sie sich gerade befinden. Auch war keine der Katzen Gery gegenüber aggressiv, sie kennen nur einfach keine Streicheleinheiten oder menschliche Zuneigung.

 

Das größte Problem ist, dass diese Frau wahrscheinlich nicht aufhören wird. Das andere Problem ist: es gibt momentan keine Pflegefamilien und auch kein Geld für eine tierärztliche Versorgung der Tiere. Die Kosten für eine Katze in der Klinik, wenn sie gesund ist, zusammen mit den obligatorischen Impfungen und Tests, betragen für 2 Monate ca. 500€. Und das auch nur, wenn sie gesund sind, sonst wird es teurer.

 

Wenn wir nichts tun, werden diese Tiere sterben - und die Frau wird trotzdem nicht aufhören. Und wenn wir die Katzen übernehmen, werden sie überleben - die Frau wird trotzdem weiter Katzen anschaffen. Aber können wir es uns leisten, diese Katzen aufzugeben, wo wir es nicht einmal versucht haben?

 

Gery war sehr geschockt vom Zustand der Katzen, denn so einen Horror hat sie seit 2013 nicht mehr gesehen, als sie zum ersten Mal die "Hölle" in einem Bergdorf zu sehen bekam. Dank Gery hat sich die Lage dort aber sehr verbessert.

 

Alle Katzen suchen jetzt schon nach Adoptanden in Deutschland und hoffen auf ein schönes Zuhause!

 

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