Jazz - gequält und zurückgelassen

Jazz

 

*Paten gesucht* 

 

19. Februar 2017

Unsere Gery aus Bulgarien schreibt:

"Wir wagten es nicht, es mit euch zu teilen, solange es ein paar kritische Zeiträume gab, in denen es eine reale Gefahr für das Leben von Jazz gab.

 

Zwei Tage nach seiner Einlieferung in die Klinig und angefangener Vorbereitung für die Operation, haben wir festgestellt, dass Jazz auch Lungenparasiten hat - eine Erkrankung, bei der die Anästhesie extrem gefährlich ist, unabhängig von der Wahl der schonenden Option dafür. Nach einer langen Diskussion mit mehreren Anästhesisten und Chefärzten in der Klinik, haben wir festgestellt, dass wir keine andere Wahl hatten. Die drei Arten von Antibiotika mussten weiterhin eingenommen werden, die Entzündung im Kopf musste gestoppt und Jazz operiert werden. Die Stunden bis zum Abschluss der Operation waren länger als je zuvor.

 

In den drei kritischen Tagen nach der Operation, stoppte mein Herz bei jedem Anruf aus der Klinik. Heute war der letzte Tag, an dem das Risiko für einen Schaden auch für das andere Auge bestand - aufgrund der sehr ernsten Entzündung der Wege in der Tiefe des Kopfes.

 

Und heute können wir sagen, dass Jazz es geschafft hat. Und er hat es mit der typischen jugendlichen Zuversicht und fehlender Angst vor dem, was mit ihm die ganze Zeit geschah, geschafft. Er schnurrt, während er eine Spritze bekommt, spricht, während seine Infusionen fließen, lässt sich streicheln, wenn sein Auge von dem noch fliessenden Wundsekret gereinigt wird.

 

Jazz dankt an allen, die ihn unterstützen! Und jedesmal, wenn ich ihn treffe, denke ich mir, dass er dankbar ist, auch denjenigen, die ihn verletzt haben und denjenigen, die ihn nicht gemocht haben. Er ist einfach sehr lieb. Die Tierärzte haben bereits eine Therapie gegen die Lungenparasiten eingeleitet, in den kommenden Tagen wird Jazz sogar geimpft werden können. Jazz hat noch einen weiten Weg zu gehen, aber ich glaube, dass das Schlimmste vorbei ist."

 

Haltet weiter alle Daumen gedrückt für den kleinen, lieben Engel!

10. Februar 2017

Er ist sehr lieb. Einfach unglaublich. Und doch hat ihn jemand verletzt, unglaublich verletzt. Und zu allem Übel hat er auch niemanden mehr. Er braucht Hilfe - unsere Hilfe. Wenn ihr helfen könnt, schickt eine kleine Spende an:

 

Spendenkonto - Betreff "Jazz"

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Konto-Nr: 51038958

BLZ: 46050001

Bank: Sparkasse Siegen

 

Für SEPA-Überweisungen:

IBAN: DE82460500010051038958

BIC: WELADED1SIE

 

Oder via Paypal

kontakt@streunerhilfe-bulgarien.de

 

Wir haben ihn auf den Namen Jazz getauft. Seine Geschichte ist kaum zu ertragen. Ein Mann lebt mit Jazz in einem Dorf. Jazz ist glücklich, er lebt im Freien und ernährt sich von den Essensresten des Mannes. Im Winter darf er sogar rein ins Warme. Im letzten Sommer, als Jazz schon fast ein Jahr alt war, zog der Mann in die Stadt. Eine Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern. Aus dieser Stadt haben wir unsere schwersten Fälle. Er zieht in eine Wohnung. Der Mieter - nicht unser Jazz. Warum? Weil die neue Freundin des Mannes angeblich eine Katzenallergie hat und die Katze wanderte vor den Wohnblock. Vor den gleichen Wohnblock, wo auch zuvor die Katze Marti ausgesetzt wurde. Der Junge, der uns schrieb und um Hilfe bat ging gestern früh vor den Wohnblock um die Katzen zu füttern und fand Jazz in dem zustand vor, in dem ihr ihn jetzt auf den Fotos seht. Er fotografiert ihn und in dem Moment kommt der vermeintliche Besitzer und erzählt eine fast unglaubwürdige Geschichte. Jeden Abend nach dem Essen geht der Mann wohl vor den Block um seine ehemalige Katze mit Essensresten zu füttern, da diese noch nicht gelernt habe, sich gegenüber den anderen streunenden Katzen durchzusetzen. Vor einigen tagen fand der seine ehemalige Katze und sah, dass in ihrem Auge ein Zahnstocher steckte! Die Freundin des Mannes war zu dem Zeitpunkt nicht da und er entschloss, die Katze mit in die Wohnung zu nehmen. Nach kurzem Kampf zieht er den Zahnstocher aus dem Auge der Katze - das ist der Zeitpunkt wo wir all den mitlesenden Tierärzten dankbar sind, die erklären, welch ein grausamer Schmerz die Katze in diese Moment erfahren haben muss und wie dumm der ehemaliger Besitzer gehandelt hat. Er öffnet die Tür und die Katze verschwindet im Nirgendwo. Vier tage später erscheint sie wieder vor dem Wohnblock, wo ihn der Tierschützer finden und wo er ihre Geschichte erfährt, noch bevor er überhaupt nachdenken kann, was zu tun ist.

 

Jazz kam heute in der Klinik an, mit der wir in Sofia zusammenarbeiten. Seit gestern frisst er nicht mehr und wir wissen nicht, wie lange davor er schon nicht mehr gefressen hat. Er wurde sofort intravenös behandelt und es beginnt die Therapie mit Antibiotika. Die Reste des Auges werden entfernt, sobald die Ärzte ihr ok dafür geben und sobald er stabil ist. Er ist einfach so lieb, so unglaublich lieb. Er knetet mit den Pfötchen, während er geduldig in seinem Käfig wartet, er schnurrt und knetet weiter, wenn die Ärzte ihm Blut abnehmen. Er braucht unsere Hilfe… und viel, viel Glück.

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

IBAN:

DE 8246 0500 0100 5103 8958

 

BIC: WELADED1SIE

Sparkasse Siegen

 

Paypal: spenden@streunerhilfe-bulgarien.de

Wir auf Facebook:

Bestellen Sie über die unten stehende Banner, bekommen wir eine kleine Spende.

 

zooplus.de