Ira - hat 10 Jahre auf der Straße überlebt

Ira

 

*Paten gesucht* 

 

15. August 2018

Unsere Deni aus Bulgarien schreibt:

"Ira schickt Fotos aus ihrem Urlaub und dankt allen, die ihr helfen, Spezialfutter und Insulin zu kaufen. 

 

Ich musste Ira mitnehmen, weil sie zweimal am Tag Insulin benötigt und der Aufenthalt in der Klinik für sie anstrengend sein würde. Wir verbringen unseren Urlaub in einem Haus auf dem Land. Im Moment genießt sie die Natur und lebt in einem Haus statt einer kleinen Wohnung. Sie rollt im Gras, kratzt an den Bäumen und versucht sogar Mäuse zu jagen! Im Moment fühlt sie sich großartig und sie benimmt sich sogar wie ein junges Kätzchen. Es scheint, als ob ihr Körper die Natur genießt, die hilft, allen Beschwerden zu bekämpfen, die sie hat.

 

Die Pflege von Ira belastet mich immer noch sehr. Sie braucht Spritzen und Nadeln, Insulin und Teststreifen für das Testgerät. Und vor allem braucht sie spezielles, diabetisches Essen, das teuer ist. Sowohl ich als auch Ira wären sehr dankbar, wenn fürsorgliche Menschen uns auf dieser schwierigen aber heilenden Reise weiterhin unterstützen würden.

 

Wir danken jedem Einzelnen herzlich!"

 

Bitte helft Deni und Ira weiterhin auf ihrem Weg! Danke <3

10. Juli 2018

Können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn eine Katze es schafft, mehr als 10 Jahre auf der Straße in Bulgarien zu überleben? Hier kommt die Lebensgeschichte einer alten, aber sehr widerstandsfähigen Katzenoma namens Ira. Sie wurde auf der Straße in einer kleinen Stadt geboren. Sie verbrachte ihr ganzes Leben vor einem Gebäude, wo Menschen ab und an Essen hinwarfen, andere dagegen mochten sie nicht und traten sie. Sie gebar die ganze Zeit, sie beschützte ihre Babys die ganze Zeit, aber sehr oft starben die Kleinen. Sie kämpfte mit männlichen Katzen, mit streunenden Hunden und mit schlechtem Essen. Die eisige Kälte im Winter war schmerzhaft.

 

Im Sommer 2017 gab es eine Kastrationskampagne in der Stadt. Nach 10 Jahren der ständigen Trächtigkeit und regelmäßigen Geburten hat sich eine Person, die an der Tierrettung beteiligt ist, entschieden, die alte Katzenoma zur Kastration zu bringen. Zu dieser Zeit hatte sie nur ein Baby, das schon 3 Monate alt war. Als Tierärzte das Katzenömchen Ira operierten und den Bauchraum öffneten, entdeckten sie Flüssigkeit im Bauchraum und verkündeten, dass diese Katze bald sterben würde, weil sie FIP (feline infektiöse Peritonitis) hätte. 

 

Nachdem ich das gehört hatte, dachte ich mir - diese Katze hat ihr ganzes Leben lang gekämpft - gekämpft um Essensreste, gekämpft um ihre Babys zu schützen. Sie hatte nie die gute Seite des Lebens gesehen. Ich beschloss, sie nach Hause zu bringen, damit sie in Ruhe sterben konnte, abseits aller Gefahren auf der Straße. Also ließ ich Ira aus der Provinz zu mir nach Sofia fahren und nahm sie bei mir auf. Ich hatte erwartet, dass sie bald aufhören würde zu essen und sich bald von uns verabschieden würde, so wie die Tierärzte es vorhergesagt haben. Aber Ira entschied etwas anderes. Am Anfang hat sie mir keine Aufmerksamkeit geschenkt, sie wollte nicht kuscheln, sie wusste, dass das Einzige, was sie von mir erwarten konnte, Essen und nichts mehr war. 

 

Es war wirklich seltsam - ich streichelte sie und ich erwartete eine Reaktion und es gab keine! Als ob Ira wüsste, dass die Menschen alle gleich sind und sie ihnen nicht vertrauen sollte. Meine Tierärzte in Sofia untersuchten Ira und fanden FIV und Pankreatitis, aber kein FIP. Also mussten sich die ersten Tierärzte in der Provinz geirrt haben. So wurde Ira geimpft und sie schloss sich meiner Familie an. Sie begann bald so viel zu essen, dass ihr Bauch platzte. Es war offensichtlich, dass Ira dem Tod abgesagt hatte, weil sie Pflege und Liebe gefunden hatte. Und so vergingen einige Monate. Ira entwickelte in dieser Zeit Diabetes. Wir begannen, zweimal am Tag Insulin zu verabreichen - etwas, das sehr teuer und schwierig zu handhaben ist, weil man zu den genauen Stunden der Insulinverabreichung zu Hause sein muss und keine Reisen erlaubt sind. Ira entwickelte auch eine bakterielle Lungenentzündung und das war sehr kritisch. Sie musste eine Woche in der Klinik verbringen. Aber sie erholte sich. NOCHMAL! Was für ein Krieger sie war! Sie wollte einfach leben! 

 

In den letzten Wochen wurde Ira auch kuschelig und fing an, menschliche Aufmerksamkeit zu suchen. Als ob sie endlich gelernt hätte, dass Menschen auch gut sein können. Jetzt lebt Ira das Leben - ihr Leben - in vollen Zügen. Ich sehe täglich, wie sehr sie ihr Leben trotz aller gesundheitlichen Probleme genießt. Ich weiß nicht, wie viele Tage, Wochen oder Monate sie noch vor sich hat, ich weiß nur, dass sie mit mir leben will, bei mir zu Hause. 

Die Kosten für Ira häufen sich mit jedem Tag. Ira muss spezielles Futter essen, was sehr teuer ist, sie braucht Insulin-Spritzen und Mess-Sensoren (um ihren Blutzucker zweimal am Tag zu messen) und alles ist wirklich teuer. Ihre unbezahlte Rechnung in der Klinik ist auch sehr hoch.

 

Vielleicht würde mir jemand sagen, dass das alles keinen Sinn ergibt und ich Ira aufgeben soll. Vielleicht sagt mir jemand, ich solle jemandem helfen, der jung ist. Aber ich kann euch nicht zustimmen, weil ich Ira täglich sehe, wie sie mich begrüßt und zu mir sagt: "Hallo, ich bin glücklich, dass ich hier bin. Gib mir eine von diesen köstlichen Dosen." Darum geht es eigentlich im Leben, oder? 

 

Wir werden allen sehr dankbar sein, die uns und Ira helfen können, die Rechnungen in der Tierklinik zu bezahlen und für Oma Ira gutes Essen zu kaufen. Ira, die sich standhaft weigerte zu sterben und jeden Tag in vollen Zügen lebt und genießt! Bitte hilf Ira mit einer Spende oder übernehme eine Patenschaft für sie! Danke!!

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Ira

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