Betinjo - der mit dem starken Willen

Betinjo

 

*Paten gesucht* 

 

25. November 2018 

Wir lernten Betinjo vor mehr als einem Jahr kennen, als er im Kastrationszentrum von unseren Tierärzten kastriert wurde. Danach haben wir ihn wieder freigelassen. Nachdem der Kontrollzeitraum nach der Kastration abgelaufen war, hatten wir ihn nicht mehr gesehen. Bis vor zwei Wochen, als wir angerufen wurden, dass unsere Hilfe dringend benötigt sei. 

 

Wir fanden Betinjo in einem hilflosen Zustand. Sein Körper war voller Bisswunden, die bereits eiterten, er war erschreckend dünn und konnte nicht alleine urinieren. Ich habe sehr selten so erhöhte Leukozyten gesehen – die Norm liegt bei 20.000 und bei ihm waren es mehr als 55.000. Zwar selten, aber ich habe auch schon mal Tiere gesehen, die mit so einer schiefen Wirbelsäule es trotzdem geschafft haben, das neurologische Defizit zu überwinden und nach einer gewissen Zeit konnten sie alleine urinieren. Aber zum ersten Mal kam das alles in Kombination mit einem positiven Test für Leukämie zusammen. Einige Tage später hatte sich die Anzahl der Leukozyten auf 78.000 erhöht, trotz der bereits begonnenen Behandlung und der Besserung der Wunden. Die schwierigste Entscheidung schien getroffen zu sein und mit diesem Gedanken ging ich in die Klinik. Die Zukunft war viel zu unsicher, die Risiken viel zu groß. Und es gibt ja noch sehr viele Tiere wie ihn, die unsere Hilfe brauchten.

 

Und dann fing er an mit mir zu sprechen. Er sprach von seinen eigenen Sachen, von denen ich nichts verstanden habe, aber er hörte nicht auf, zu erzählen, während er etwas wackelig in seinem Käfig herumlief. Wir einigten uns so – sollte der einzige sichere Test des Labors in Deutschland die Leukämie bestätigen, würden wir ihn erlösen müssen. Am selben Tag zeigte uns Betinjo klar, dass er leben wollte – er schaffte es zum ersten Mal, alleine zu urinieren, auch wenn er die Harnblase nicht komplett entleeren konnte. Das Ergebnis des Labors kam und die Ergebnisse waren zugunsten Betinjos – negativ für Leukämie. 

 

In der Zwischenzeit hat Betinjo es mir so richtig gezeigt. Er uriniert komplett selbstständig, die Wunden sind so gut wie verheilt und die Anzahl der Leukozyten sank zudem auf fast unvorstellbare 30.000 in wenigen Tagen. In ungefähr einer Woche werden wir prüfen, ob ein operativer Eingriff vorgenommen werden kann, um die Luxation zu korrigieren.

 

Heute ist der 23. November, der Tag, an dem wir es wissen und diesen Text schreiben. Der Tag, an dem wir etwas Gutes tun möchten. Der Tag, an dem wir uns für Betinjo entschieden haben und hoffen, mit dieser Entscheidung richtig zu liegen. Wir glauben allerdings, dass wir jeden Tag etwas Gutes tun müssen und das zelebrieren sollten. Ob wir einem Senioren mit seinen Taschen helfen, oder jemandem, der nicht sehen kann, dabei helfen, die Straße zu überqueren, oder einem Tier wie Betinjo helfen, damit er weiter leben kann – diese Entscheidung kann und soll jeder für sich alleine treffen. Das gute Gewissen, dass wir helfen konnten, bleibt bei uns. Aber das Leben wird ihm gehören. Helft ihr uns mit einer Spene, Betinjos Klinikrechnung zu begleichen? Oder übernehmt eine Patenschaft für Betinjo. Danke <3

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Betinjo

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