Trawma - War schwerverletzt und nun alleine.

Trawma, weiblich, geimpft, noch nicht kastriert, geb. ca. 05/2016

 

Aufenthaltsort: Sonneberg, Deutschland

 

 

21. Dezember 2016

Auch unsere Trawma hatte das Glück auf eine Pflegefamilie in Deutschland ziehen zu können und ist dort angekommen. Sie kam aus der Box heraus und fing sofort an zu spielen und zu schmusen. Man merkt, dass die Maus froh ist, endlich aus dem Käfig raus zu sein.

 

Nun fehlt ihr nur noch ihre eigene Familie. Wer verliebt sich in die kleine Prinzessin? <3

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27. Oktober 2016

Ein junger, intelligent und gut aussehender Mann brachte vor ca. 2,5 Monaten ein schwer verletztes Kätzchen in die Klinik. Hochgradig besorgt um das Leben der kleinen Katze hinterlässt er seine Telefonnummer und die Katze. Er wurde auch vorgewarnt, dass die Katze höchstwahrscheinlich diese schweren Verletzungen nicht überleben wird. Allerdings überraschte sie im Laufe der Zeit uns alle - vor allem die Ärzte. Sie kämpfte mit der Zeit ums Überleben und um ihre Zukunft. Als sie endlich nicht mehr in Lebensgefahr schwebte, ging der junge Mann auch nicht mehr ans Telefon. Travma - wie sie von den Ärzten getauft wurde - hat es geschafft.

 

Aber hatte das überhaupt einen Sinn? Sie ist vollkommen gesund und in zwei Wochen wird die abschließende Röntgenaufnahme gemacht, die hoffentlich die Annahme bestätigen wird, dass das gebrochene Bein gut verheilt ist. Allerdings ist Travma allein. Sie hat niemanden, nicht einmal den jungen Mann, der sie in die Klinik brachte. Sie ist eine 5-6 Monate alte Katze, die allein und mit hoffnungslosem Blick in ihrem Käfig hockt und auf ein echtes Zuhause wartet. Bitte teilt ihre Geschichte. <3

 

Der medizinische Bericht:

Eingeliefert in die Klinik am 9.08.2016 im erschöpften Zustand, subnormaler Temperatur, schwerer neurologischer Symptomatik mit zentralem Ursprung, mit einer falsch zuwachsenden, korkenzieherförmigen Tibia. Sie hatte eine eiternde Verletzung am parietalen Teil des Schädels und ein neurologisches Defizit an der vorderen rechten Pfote. Auf der Grundlage einer klinischen Untersuchung und ausführlichen paraklinschen Untersuchungen wurde eine eiternde bakterielle Meningitis festgestellt, aufgrund eines entdeckten Schädelgehirntraumas. Während des Heilungsprozesses wurde durch den Defekt der Fraktur ein großes Stück Schädelknochen ausgestoßen. Einige Wochen wurde hartnäckig die bakterielle Meningitis behandelt ohne Möglichkeit die Tibialfrakur operieren zu können. IN der zweiten Oktoberwoche 2016 wurde die Meningitis erfolgreich ausgeheilt und der Patient für eine korrektive Osteotomie des bereits schief zusammengewachsenen Gliedmaßes vorbereitet. Sie wurde durchgeführt mittels Durchtrennen des Knochens, Richtung und Fixierung von Nadel und Platte mit Schrauben 2,0 mm, nicht abschließbar. Es wurde auch eine Muskulaturplastik realisiert. Prognose nach der postoperativen Röntgenuntersuchung und auf Basis des klinischen Befunds nach der Osteosynthese: Gute Wiederherstellung der Funktion des Beins ohne Schmerzen, in drei Wochen wird ein komplette Heilung und Zusammenwachsen des Knochens erwartet, dass das Entfernen der Nadel mit lokaler Anästhesie erlauben wird. Es wird kein Rezidiv der Meningitis erwartet. Des Knochendefekt ist korrigiert, die Haut ist gewachsen und Fell durchgedrungen. 

 

Wer verliebt sich in unsere Pechmarie? <3

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