Kansas - war mehr tot als lebendig

Kansas, männlich, geimpft,

noch nicht kastriert, 

geb. ca. Ende 06/2017

 

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

- Keine Vermittlung in Einzelhaltung

- Vermittlung ohne Freigang

 

*Dringend Zuhause gesucht

 

19. November 2017

Wir haben Kansas vor ca. 2 Monaten in unsere Obhut genommen, mit einem gebrochenen Becken, neurologischen Defiziten in einem seiner Hinterbeine, schlechten Blutwerten und einem positiven Corona-Virus Test. 

 

Heute hat Kansas super Blutwerte, hat den Virus überstanden, ist komplett geimpft und bewegt sich ausgezeichnet, so dass er sich beim Laufen nicht mehr wund scheuert - fast wie ein ganz normaler Kater :-)

 

Leider ist Kansas immer noch im Käfig in der Klinik, weil es uns an Pflegestellen mangelt. So wie die meisten Kitten, die längere Zeit im Käfig aufgewachsen sind, ist Kansas zwar sozial, aber unsicher, da er keine feste Bezugsperson hat. Der Menschenkontakt in der Klinik beschränkt sich auf die Tierärzte und wann immer es möglich ist, Besuche von uns. Kansas sieht uns immer mit Augen voller Hoffnung an wenn wir ihn besuchen, er möchte schmusen und sucht unsere Nähe, weiß aber noch nicht so genau, wie er das anstellen soll, es wirkt etwas unbeholfen. Kansas hat einen Spieltrieb, der vom Leben im Käfig unterdrückt wird - das Leben im Käfig macht ihn im wahrsten Sinne des Wortes verrückt. 

 

Aufgrund unserer Erfahrung können wir sagen, dass Kansas nach 2 Wochen in einem richtigen Zuhause komplett auftauen wird, er wird dankbar sein und glücklich - und er wird viel Liebe zu geben haben. 

 

Für Kansas zukünftige Familie ist es wichtig zu wissen, dass er als Folge der Frakturen Arthrose und Schmerzen bekommen könnte, wenn er älter ist. Beides kann durch Medikamente behandelt werden, so dass er schmerzfrei leben kann. Es ist auch möglich, aber eher unwahrscheinlich, dass Kansas Probleme mit dem Stuhlgang bekommen könnte. Sollte das eintreten, muss dieser kontrolliert werden (Kontrolle, ob Kansas regelmäßig Stuhl absetzt). Um diesem Problem vorzubeugen, ist es wichtig, dass Kansas nur hochwertiges Futter bekommt und es ist empfhelenswert, Trocken- (Fibre Response Trockenfutter) und Nassfutter (z.B. Wilderness, ohne Zusätze) zu füttern. Auf gar keine Fall darf Kansas "normales" Katzenfutter aus dem Supermarkt fressen.

 

Kansas möchte noch einaml gerettet werden, aus dem Käfig. Wer ist bereit, ihm Liebe und hochwertiges Futter zu bieten und schenkt dem Süßen ein Zuhause? <3

Wenn Sie Kansas ein liebevolles Zuhause schenken möchten, bewerben Sie sich hier! Für Fragen hier!

12. Oktober 2017

Ratet mal, wer gestern einen ersten Schritt nach vorn gemacht hat? 

 

Der Test für Corona-Virus war negativ und Kansas konnte seine erste Impfung bekommen, womit die erste Hürde überwunden ist. Nach zwei Wochen werden die Untersuchungen beim Orthopäden und beim Neurologen bezüglich seines Beckenbruchs und der neurologischen Beeinträchtigungen folgen. Also - er braucht weiterhin eure Unterstützung! Bitte denkt an ihn und drückt ihm weiterhin die Daumen!

29. September 2017

Tapferes Katzenbaby, was ist dir bloß widerfahren?

 

Wir konnten einfach nicht begreifen, was mit Kansas passiert ist. Nicht einmal die ganzen Fachbegriffe, die der Tierarzt nutzte, um uns seinen Zustand zu schildern. Aber sein erster Satz, als er die Röntgenbilder sah, war: "Die Situation ist katastrophal". 

 

Freunde, Kansas hat ein schlimm gebrochenes Becken. Der Bruch hat einige der Nerven beschädigt, wodurch er auf einen Teil der Oberseite seiner Pfote tritt und folglich Wunden und Abreibungen bekommt. Der Bruch ist so schlimm, dass es bei einem dreimonatigen Kätzchen mit einem Gewicht von 1 Kilogramm und mit außergewöhnlich weichen Knochen fast unmöglich ist, erfolgreich zu operieren. Und es wäre sehr riskant, das in diesem Stadium zu versuchen. 

 

Sicher ist auch, dass der kleine Held sich mindestens seit zwei Wochen in diesem Zustand befand, bevor wir ihn gefunden haben. Und das macht die Lage noch komplizierter.

Weitere zusätzliche Komplikationen kamen zutage, als wir eine Blutuntersuchung machten. Der Test zeigte, Kansas hat Blutarmut, Leukozytose und Coronavirus. Wir hatten keine große Wahl - Kansas liegt auf der Intensivstation und braucht eine große Unterstüzung. Und viel Glück. Würdet Ihr ihn retten? Weil er es verdient hat. Helft unserem tapferen Baby mit einer Spende für die Tierklinikrechnung: 

 

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