Trudi - wer entscheidet über Leben oder Tod?

Trudi, weiblich, geimpft,

kastriert, geb. ca. 01/2017

 

Aufenthaltsort: PS in 76829 Landau

- Keine Vermittlung in Einzelhaltung

- Vermittlung ohne Freigang 

 

*Handicap*

 

20. Juli 2018

Trudi ist nun seit einer Woche auf ihrer Pflegestelle in Deutschland. Am liebsten hätte sie, dass man den ganzen Tag neben ihr sitzt und sie streichelt oder mit ihr spielt. Mit den anderen Katzen und dem Hund versteht sie sich auch. Die Medikamente muss sie noch ca. 2 Monate nehmen, danach wird geschaut, ob eventuell noch ein anderes Medikament ausprobiert wird. Trudi wird 3 mal täglich ausmassiert, die Katzentoilette benutzt sie bisher noch nicht.

 

Sie freut sich über jede Zuwendung und ist einfach dankbar, dass sie nun ihr Leben genießen kann. Wer verliebt sich in die süße Maus?

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26. Juni 2018

Einen Monat nachdem Trudis Therapie angefangen hatte, haben wir ihre Medikamente planmäßig abgesetzt, um zu sehen, wie sie ohne sie auskommen würde. Am Ende dieses Monats hat Trudi konzentrierter Pipi gemacht, seltener Tropfen verloren, aber trotzdem hat sie die Blase zu leicht und häufiger als normal entleert. In den meisten Fällen tat sie das bewusst und in den meisten Fällen hat sie sogar die Toilette benutzt. Es gab jedoch auch Momente, in denen sie sich entsprechend "fallen ließ" und Dreck hinterließ.

 

Nach dem Absetzen der Medikamente hat sich herausgestellt, dass er noch zu früh war oder dass sie niemals ohne sie leben könnte. Glücklicherweise nimmt sie die Pillen sehr leicht auf und falls sie sie ihr ganzes Leben lang einnehmen muss, wäre das kein Problem für ihren zukünftigen Besitzer. Nach einer weiteren Beratung mit den Neurologiespezialisten werden wir morgen eine neue Art von Medikamenten ausprobieren, die in ihrem Fall vermutlich besser helfen wird. Leider ist die Option, dass Trudi mit Windeln lebt unmöglich - aufgrund der ständigen Nässe und dem Schwitzen, würde es zu ständigen Infektionen führen. Aus diesem Grund versuchen wir, eine minimale Anzahl von täglichen Blasenentleerungen in einer konzentrierten Weise zu erreichen, die leicht zu reinigen ist.

 

Wie sich die neuen Medikamente auswirken werden, werden wir vermutlich in den nächsten 10-14 Tagen erfahren. Drückt bitte die Daumen für Trudi! Sie ist unglaublich, voller Liebe und Leben, und sie braucht ein echtes Zuhause, in dem man sie genauso schätzen wird, wie sie ist - eine besondere Katze.

31. Mai 2018 

Wer entscheidet darüber, wann ein Lebewesen leben darf und wann nicht?

Trudi lebte in einem kleinen Touristenort am schwarzen Meer, wo Katzen üblicherweise nicht lange überleben, da es im Winter keine Touristen gibt und somit auch die Aufmerksamkeit und die Nahrung fehlen, die sie im Sommer von den Touristen bekommen. Auch die Mülltonnen sind entsprechend leer, wenn im Winter diese Dörfer fast wie ausgestorben sind. Aber Trudi hatte den Winter irgendwie überstanden und wartete schon auf den Sommer und die Touristen. Ein Sommer mit Futter und Menschen, die auch mal anhalten, um sie zu streicheln.

 

Trudi hatte Glück im Unglück, denn sie ist wunderschön und kontaktfreudig und hatte vermutlich so die Chance, immer mal wieder was von den Fischern oder anderen Dorfbewohnern abzubekommen. Vermutlich hat sie auch gar nicht mitbekommen, dass der Schock, der Schlag und der Schmerz genau von einem jener Menschen kamen, die sie so sehr mochte und über die sie sich so sehr freute. Vermutlich hat sie sich einfach irgendwo versteckt, in der Hoffnung, dass der Schmerz bald vorbei geht. Die Patrone ist durch ihre Wirbelsäule gedrungen und hat eine Lähmung des unteren Körperteils hervorgerufen. Gerade mal ein Jahr alt ist sie und wird nie wieder rennen und springen können. Und dabei ist sie eine der liebsten und kontaktfreudigsten Katzen, die wir je kennenlernen durften. Trudi allerdings, gibt nicht auf. 

 

Und trotz der Wunden, die sie bekommt, wenn sie ihre gelähmten Beinchen über den Asphalt herzieht, versuchte sie Tag für Tag jemanden zu finden, der ihr hilft. Eines Tages trifft Trudi eine Tierfreundin, die sie mit in ihre Wohnung mitnimmt und eine Woche später ist Trudi bereits in der Klinik in Sofia, um alle notwendigen Untersuchungen zu bekommen. Leider wird Trudi nie wieder laufen können. Ihre Blase ist so beschädigt, dass der Urin ungehindert tröpfchenweise ausläuft. Da Sie das nicht spüren kann, ist sie häufig feucht, was eine Gefahr für Wundenbildung oder auch Infektionen birgt. Wir haben mit einer Therapie begonnen, von der wir uns erhoffen, dass die unkontrollierte Urinausscheidung eingeschränkt werden kann.

 

Die Therapie zeigt bereits erste Erfolge. Trudi ist verhältnismäßig trocken und was auch sehr untypisch für gelähmte Katzen ist, reinigt sie sich oft selbst. Es scheint, als hätte sie überhaupt nicht verstanden, dass ein Mensch ihr dieses Schmerz zugefügt hat. Oder aber sie hat sich entschieden, dass dieser Umstand für sie keine Rolle mehr spielt. Trudi zeigt uns in keinster Weise, dass sie sich eventuell nicht wohl fühlt. Sie verhält sich wie der perfekte Patient und liebt jede Aufmerksamkeit, die sie von den Ärzten bekommen kann. Wenn auch ihr Teil der Entscheidung sein möchtet, dass Trudi leben soll, dann bitten wir euch um eure Unterstützung mit einer kleinen Spende, damit sie weiterhin in der Klinik stationär behandelt werden kann, oder übernehmt eine monatliche Patenschaft für sie. Danke <3

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Trudi

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