Veyron - auf dem Weg ins Glück

Veyron, männlich, geimpft, kastriert, geb. ca. 2015, FIV positiv (oF)

 

Aufenthaltsort: PS in 78628 Rottweil

 

19. Juni 2017

Veyron schickt neue Fotos!

 

Die Pflegestelle berichtet:

"Dem Kleinen geht es prima! Er ist total lebensfroh und neben Kuschelkater ist er ein ganz schön verspieltes Katerchen. Mittlerweile darf er aus seinem Zimmer (wenn ich da bin). Klappt echt gut. Anfangs gabs natürlich viel Gefauche und Geknurre von meinen beiden. Aber Veyron verhält sich soooo super! Sobald er jemand zu nahe kommt und der faucht geht er einen Schritt zurück und setzt sich hin. Das beruhigt die ganze Situation sofort. Und so wird er mittlerweile geduldet. Ich mag ihn allerdings noch nicht ganz alleine mit den beiden lassen. Sie gehen sich eher noch aus dem Weg und beäugen sich mit etwas Abstand. Denke mal, da kommt irgendwann noch was. Ansonsten üben wir an seiner Hygiene. Er hat schon so ein paar Problemchen... Er kann ja nicht richtig wie die anderen Nahrung aufnehmen. Dadurch hat er überall Nassfutter hängen, was er liebend gerne überall verteilt. Mir macht das nicht so viel aus, aber ich denke, da gibts bestimmt ein paar empfindliche Leute. 
Die rechte Gesichtshälfte kann er nicht putzen, die muss man ihm abwischen. Genauso beide Augen. Die Katzentoilette nutzt er, aber es pieselt sich oft an. Auch da muss man ihn manchmal putzen. Aber das macht alles nichts, denn er macht das durch seine super liebe, verkuschelte, tolle Art wieder wett! Er liebt Menschen und orientiert sich sehr nach ihnen. Vor allem nach mir als "Bezugsperson". Bei mir waren gestern 10 Leute gleichzeitig, das fand er total cool. Er hat quasi vor nichts Angst." 

 

Wer verliebt sich in den Süßen? 

Wenn Sie Veyron ein liebevolles Zuhause schenken möchten, bewerben Sie sich hierFür Fragen hier!

12. Juni 2017

Veyron ist in seiner Pflegestelle in Deutschland angekommen <3

03. Mai 2017

Veyron wird wohl für immer eine laufende Nase haben, da die Knochen zwischen seiner Nase und dem Rachen so zertrümmert sind, dass sie operativ nicht wieder gerichtet werden können. Was sein Mäulchen angeht, haben die Ärzte wirklich alles gegeben und das bestmögliche Ergebnis erzielt - Veyron wird so viele Jahre leben können.

 

Weitere Infos und neue Fotos folgen!

30. März 2017

Wir haben Veyron's Operation so lange wie möglich aufgeschoben, sie mit verschiedenen Tierärzten diskutiert, wir haben gezweifelt, wir hatten Angst. Wir haben auch sehr viel gebetet. Die laufende Entzündung und die Nekrose des Kiefers haben uns aber keine weitere Zeit gelassen. Veyron wurde am Dienstag (21.03.2017) operiert.

 

Das ist was die Tierärzte festgestellt haben - die rechte Seite des Kiefers wurde zerkrümelt. Der Gaumen ist auf der rechten Seite auch leicht gerissen und von einem Knochen perforiert, der zur Nasalmuschel gehört. Die Nekrose des Unterkiefers, die auf den Bildern auch leicht zu erkennen war, wurde bearbeitet und gereinigt. Der Unterkiefer wurde dann wieder richtig zusammengestoppelt. Wir haben auch den Knochensplitter, der den Gaumen perforiert hat, entfernt, und hoffen, dass der Gaumen sich jetzt von alleine heilen kann.

 

Wie hoch war denn die Wahrscheinlichkeit, dass Veyron nach so einer Operation überlebt?  In seinem Allgemeinzustand und mit seiner Immundefizienz, war die sehr klein.

Warum haben wir es dann gemacht? Weil wir gesehen haben, dass Veyron ein Kämpfer ist und leben will. Weil jeder eine zweite Chance verdient. Weil wir einen Unterschied zwischen Euthanasie und Mörder sehen.

 

Hat es sich gelohnt? Absolut! Zwei Tage nach seiner Operation hat Veyron angefangen sein Futter zu lecken und wir mussten ihn nur ein bisschen nachfüttern. Vier Tage nach der Operation hat er es geschafft, sein Frühstück ganz selbständig aufzuessen. Die Schwellung ist fast weg und von seinem nekrotischen Unterkiefer ist jetzt nur eine normale, heilende Wunde zu erkennen. Seine Werte werden immer besser und er versucht sogar ab und zu zu "flirten", indem er seinen Po beim Streicheln hochsteckt.

 

Er hat immer noch einen langen Weg vor sich. Wir sind uns aber jetzt sicher, dass es in die richtige Richtung geht. Er fühlt sich jetzt deutlich besser, hat keine Schmerzen und ist sogar zum ersten Mal glücklich bei uns. Bitte helft ihn und uns! Er braucht immer noch viel Unterstützung und ist ohne Zweifel sehr dankbar für die positive Energie und die Hilfe, die er bekommt! <3

15. März 2017

Ein gewöhnlicher Mittwochmorgen in Plovdiv. Unsere Ärzte im Kastrationszentrum erwartet ein arbeitsreicher Tag - wie immer. Aber dieser Tag beginnt anders als alle anderen. Er beginnt grausam und brutal. Der Pappkarton vor der Klinik ist mit Blut beschmiert. Die Katze im Karton liegt leblos da. Man sieht lediglich ein langsames, rhythmisches atmen. Die Körpertemperatur war unter dem niedrigsten Wert des Thermometers und bis zum Abend erreichte sie trotz Wärmflaschen und Infusionen gerade mal eine Temperatur von 36 Grad. Wir hatten nicht geglaubt, dass er es schaffen wird. Doch wir dachten auch nicht daran, so leicht aufzugeben. Unsere Ärztin nahm den Kater mit nach Hause um ihn während der Nacht zu beobachten und weiter zu wärmen. Alle Zeichen deuteten auf ein Ödem im Gehirn hin. Vermutlich ausgelöst durch eine schweren Schlag oder eine Verletzung am Kopf. Unser Kastrationszentrum ist aber weder dafür ausgerichtet noch ausgestattet, solche Fälle adäquat zu behandeln. Dennoch konnte der Kater in diesem zustand nicht transportiert werden und die einzige Möglichkeit war, dass unsere Ärzte ihn vor Ort stabilisierten, trotz seines schlimmen Zustandes und trotz ihrer alltäglichen Verpflichtungen.

 

Nach seiner Ankunft in Sofia, versuchte er schon am zweiten tag aus seinem Käfig zu entkommen, der prompt auch kurz offen stand. In dem Moment schöpften wir Hoffnung und nannten ihn Veyron, weil er in seinen wachen Momenten unglaublich schnell war. Jetzt ist er also in Sofia und der Kampf hat gerade erst begonnen. Es wurde eine schlimme Fraktur am Unterkiefer festgestellt, die Außenseite des Unterkiefers ist nekrotisiert und im Bereich der Nase gibt es eine Schwellung und vermutlich zahlreiche Frakturen, die aber auf dem Röntgenbild nicht zu sehen sind. Veyron ist FIV positiv, was den Heilprozess noch zusätzlich erschweren wird. Er hat eine Leukozytose und Anämie. Sein Zustand wechselt ständig von Hyperaktivität bis hin zu einer tiefen Depression. Das deutet auf eine neurologische Symptomatik hin und macht es momentan unmöglich, chirurgische Eingriffe vorzunehmen.

 

Wegen der Probleme mit seinem Unterkiefer kann er nicht alleine fressen, aber er schluckt das Futter herunter, das man ihm mit der Spritze einflößt. Er hasst schon jetzt seine Ärzte, was eigentlich immer ein gutes Zeichen ist.

 

Liebe Freunde, in den letzten Wochen haben sich die furchtbaren Fälle bei uns gehäuft und wir werden es ohne eure Hilfe nicht schaffen. Veyron wird es ohne eure Hilfe nicht schaffen. Seine Rechnung beträgt momentan 180 Euro und jeden Tag wächst sie an. Wir hoffen, dass wir ihn bald operieren lassen können.

 

Wenn ihr uns bei der Behandlung helfen wollt, überweist bitte mit dem Verwendungszweck Veyron auf unser Spendenkonto - jeder Euro zählt:

 

Spendenkonto

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Auch mit Patenschaften ist Veyron geholfen!

 

Selbstverständlich halten wir Euch über Veyron's Zustand auf dem Laufenden. 

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