Odin - ein Kämpfer, der seinesgleichen sucht!

Odin, kastriert, geimpft, geb. ca. 06/2016, FIV positiv

 

Aufenthaltsort: PS in Solingen

- Keine Vermittlung in Einzelhaltung

- Vermittlung ohne Freigang

 

*Handicap*

 

02. September 2017

Hallo Ihr da draußen! Wie versprochen, melde ich mich mal. Sicher wollen einige von euch wissen, wie es mir geht. Ich muss sagen, es ist echt toll hier. Ihr werdet es nicht glauben, aber hier kann ich mir den Bauch soooo vollschlagen, dass ich nach dem Essen einen kugelrunden Bauch habe. Es gibt 3 mal am Tag was. Und Abends gibt es das leckere Nassfutter. Mit ganz viel Soße. Und damit ich schnell groß und stark werde, darf ich immer die Schale ausschlecken.

 

Ansonsten habe ich hier drei Freunde zum spielen gefunden. Na gut. Zwei Freundinnen. Der Kater mag nicht so recht, aber ich mag ihn trotzdem. Am liebsten spiele ich aber mit der Katzenangel, die raschelt so schön. Oder ich ärgere den Papa, indem ich mich auf dem Stuhl breit mache, wenn er an den PC geht. Da hat er dann immer nur ganz wenig Platz, so wie es sich gehört. Mein Stuhl! Uuuuund auch mein Bett. Hab ihm schon die Hälfte des Bettes abgerungen. Aber wenn ich ehrlich bin, schlafe ich lieber bei ihm, aus seiner Seite des Bettes.

 

Aber wisst ihr, was mich gerade etwas traurig macht? Keiner fragt nach mir. Warum denn? Der Papa kümmert sich zwar ganz lieb um mich, aber eigentlich hätte ich schon gerne meine eigene Familie. Hier bin ich ja auch nur zu Besuch. Also Leute, schreibt den Papa mal an. Der erzählt euch was ich für ein toller Bub bin :-)

 

Und nun darf Papa auch 2…3 Sätze sagen:

Odin ist echt ein kleiner Schatz. Er möchte immer kuscheln und spielen. Wenn ich nach Hause komme, ist er der erste, der mich an der Tür begrüßt. Sobald ich auf der Couch bin, liegt sein Kopf auf meinem Oberschenkel oder er legt sich einfach dazu. Auch wenn es Schlafenszeit ist, ist er der erste im Bett. Entsprechend seinem Alter ist er noch sehr aktiv und verspielt. Er lernt gerade, ohne Krallen zu toben und wenn es ums spielen mit der Katzenangel geht, macht er regelrecht Luftsprünge. Mit den anderen drei Katzen kommt er wunderbar klar. Man jagt sich hin und wieder durch die Wohnung, aber es gibt kein Zoff. Echt ein kleiner Engel!

Wenn Sie Odin ein liebevolles Zuhause geben möchten, bewerben Sie sich hier! Für Fragen hier!

15. Juli 2017

Hallo Ihr da draußen! Ich bin der kleine Odin und suche ein Zuhause für immer. Ich weiß, dass ich nicht sooo hübsch bin wie eine Rassekatze. Erst recht nicht jetzt nach meinem Unfall. Aber findet ihr mich denn nicht trotzdem hübsch? Ich möchte doch nur ein Zuhause für immer haben. Jemanden, zu dem ich mich kuscheln kann und der mich auf den Arm nimmt. Ihr könnt mir glauben wenn ich euch sage, dass ich es euch mit ganz viel Kuscheleinheiten und Küsschen bezahlen werde.

 

Damit Ihr mich besser kennenlernt, möchte ich euch noch kurz meine Geschichte erzählen. 

Geboren wurde ich auf den Straßen Bulgariens. Meine Mutti hat mich und meine Geschwister wie eine Löwin beschützt bis wir groß genug waren, um auf eigenen Pfoten zu stehen. Irgendwann war ich dann groß genug, um auf mich alleine aufzupassen. Dachte ich zumindest. Das Leben auf den Straßen in Bulgarien ist hart, das könnt ihr mir glauben. Man findet kaum Essen und um das wenige was man findet, muss man kämpfen. Trotzdem habe ich es geschafft zu überleben. Auch den kalten Winter habe ich überstanden und freute mich auf die warmen Tage. Und als es so langsam wärmer wurde ist es passiert! 

Ich weiß leider…oder zum Glück nicht mehr sehr viel davon. Aber eines Tages bei meiner Suche nach etwas Essbarem, habe ich wohl ein Auto übersehen. Alles ist so verschwommen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich mit großen Schmerzen zu mir gekommen bin. Mein Kopf tat weh. Ich habe nicht mehr so viel gesehen. Meine Zähne, mein ganzes Maul tat weh. Da wurde ich von einem älteren Menschenpaar gefunden, die mich ein paar Tage lang gefüttert haben. Aber so richtig funktioniert hat es nicht. Und die Schmerzen wurden auch nicht besser. Also haben sie mich irgendwann zu einem Gebäude gebracht, in dem ganz viele Menschen rumliefen. Da hatte ich noch richtig Angst. Die haben mich dann untersucht und zu allem Überfluss auch noch gepikst. Aber dann gingen die Schmerzen langsam weg und ich wurde müde.

 

Als ich aufgewacht bin, war mir ganz komisch. Aber ich hatte nicht mehr so große Schmerzen. Auch fühlte ich mich nicht mehr ganz so schwach. Ich weiß nicht, wie lange ich da war, da sie mich in einem kleinen Käfig eingesperrt hatten und die Tage nicht so spannend waren. Zudem haben sie mich immer wieder rausgeholt und untersucht. Aber ich denke, es war gut so. Es ging mir von Schläfchen zu Schläfchen besser. Nur zum Spielen hatten sie keine Zeit. Dabei spiele ich doch so gern! In der Zeit habe ich auch die Valentina kennengelernt. Immer wenn sie da war, hat sie etwas mit mir gespielt und mir davon erzählt, dass nun alles besser wird. So vergingen die Tage. Die Schmerzen wurden weniger, aber aus dem Käfig durfte ich trotzdem nur ab und zu raus. Aber Valentina hat ihr Versprechen gehalten. Eines Tages kam sie vorbei und hat mir erzählt, dass ich nun auf Reisen gehe. Sie sagte, dass es für mich bedeutet, dass ich tapfer sein muss und zwei ganz blöde Tage haben werde. Aber da ist jemand, der auf mich wartet und sich um mich kümmern möchte. Ich war schon ganz gespannt, aber auch etwas ängstlich. Vor allem, als sie sich verabschiedet hat, war ich traurig.

 

Dann kam der große Tag der Reise. Ich wurde in meiner Box abgeholt und in so ein Auto gestellt, wo ich dann ganz viele Stunden gewartet habe. Echt öde da. Immer wieder hat das Auto angehalten und einige meiner Kumpels sind ausgestiegen. Ich habe mich schon gefragt, wann ich denn aussteigen darf und mir Sorgen gemacht, dass ich vergessen wurde. Dann haben wir wieder gehalten. Ich dachte mir schon, dass ich wieder übersehen werde. Aber nein. Diesmal durfte ich aussteigen. Da war dann so ein komischer Mensch, der mich wieder in ein Auto gestellt hat. Dabei wollte ich doch raus! Wieder warten. Aber diesmal nicht so lange. Und er hat sich schon mit mir unterhalten. Und dann war ich da. Endlich angekommen. Ich durfte aus meiner Box raus. Stellt euch vor, da waren 3 Näpfe nur für mich! Für mich ganz allein. Dafür habe ich mich dann auch brav bedankt.

 

Jetzt bin ich hier bei meinem Pflegepapi. Er kümmert sich um mich, streichelt mich und passt auf, dass die anderen Katzen hier mir nichts tun. Die scheinen mich noch nicht zu mögen, aber das bekomme ich auch hin. Ich gehe auch immer wieder ganz lieb zu ihnen und versuche, mich anzufreunden. Langsam scheinen die es zu begreifen und fauchen nicht mehr so viel. Ich habe auch einen kleinen Schal bekommen. Auch wenn er mir steht, glaube ich, dass ich den nur tragen soll, damit ich diese blöde, juckende Wunde am Nacken nicht mehr kratze. Aber ich gewöhne mich schon dran. Mir wurde auch gesagt, ich darf solange hier bleiben, bis ich ein „Forever-Home“ habe. Ist dass nicht toll?!

 

Und genau hier brauche ich deine Hilfe. So schön es hier auch ist, mein ganz eigener Mensch wäre was Tolles. Einer, der immer Zeit für mich hat und gern kuschelt. Das einzige, das es noch besser machen würde, wäre jemand zum spielen. Am besten ein Katzenkumpel der so alt ist wie ich! Magst du mein Mensch werden? Dann schreib meinen Papi hier an. Der beantwortet dir auch alle Fragen.

 

Und glaub mir. Nur weil ich nur ein Auge habe, bin ich kein kleiner Angsthase. Ich heiße nicht umsonst wie der der Gott der Wikinger!

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