Die drei musketiere - wurden vergiftet

Die drei Musketiere

 

*Paten gesucht* 

 

27. Dezember 2019

Wir hören nicht auf zu kastrieren, wir versuchen zumindest für einen Teil der Straßenkatzen ein Zuhause zu finden. Aber es sind einfach zu viele... wir heilen und pflegen sie, wir kämpfen, wir leiden zusammen mit ihnen. Es gibt ungefähr 30 Katzen in dieser einen Kolonie, die wir seit Jahren betreuen. Im Herbst kommen ständig neue dazu und in letzter Zeit haben wir es nicht geschafft, diese Zahl in dieser einen Kolonie zu unterschreiten. Das Merkwürdige ist, es wohnen hier in der Umgebung fast keine Menschen und trotzdem werden die Katzen mehr. Nur die ein paar üblichen Dorfbewohner, die nur an den Wochenenden kommen und uns regelmäßig ein neues Kätzchen zuwerfen. Wir stören niemandem. Zumindest denken wir es bisher.

 

Als mich Zoya aus dem Bergdorf anrief, um mir mitzuteilen, dass es den jüngsten Kätzchen schlecht geht, dachte ich, dass uns das schlimmste Virus, die Panleukopenie, getroffen hatte. Und dass wir keine Chance haben. Wir können nicht alle heilen. Wir holten die beiden Kitten, denen es am schlechtesten ging, nach Sofia. Wir waren ganz überrascht.

Es gab keine Panleukopenie, es gab kein Virus. Die Kätzchen wurden vergiftet.

 

Die Leukozyten und die Leberparameter waren so utopisch hoch, beide waren sehr schwach und dehydriert. Wir transportierten zwei weitere der 6 Monate alten Kätzchen in die Klinik und begannen, die älteren Kitten vor Ort zu behandeln. Glücklicherweise hatte das Gift die Nieren der Kleinen noch nicht beschädigt, über die Großen wissen wir nichts, weil wir uns keine weiteren Untersuchungen leisten konnten. Tagelang Infusionen, Behandlungen und Anstrengungen schafften es, drei der Kleinen wieder auf die Beine zu bringen. Und die "drei Musketieren" - wie man sie in der Klinik nannte - sind nun stabil. Wir haben sie wieder an ihren angestammten Platz zurückgebracht. Zoya passt jetzt weiter auf sie vor Ort auf.

Rico ist jedoch der kleinste, der schwächste und dessen Zustand am schlimmsten war. Seit fast einem Monat kämpft er, aber wir können die hohen Leukozyten immer noch nicht unter Kontrolle bringen. Rico ist ungefähr 7 Monate alt und wiegt nur 1,5 kg, ist unglaublich schwach. Er gibt aber nicht auf und gewöhnt sich an die Bedingungen in der Klinik. Allmählich begann er gut zu fressen und mit ganz wenig Hoffnung - ein bisschen an Gewicht zugenommen.

Wir wissen nicht, womit diese unschuldige Katzenbabys diejenigen gestört haben, die das Gift gestreut hatten. Wir wissen nicht, womit die kleinen das verdient haben, was ihnen gerade geschieht.

 

Liebe Tierfreunde, wir brauchen dringend eure Hilfe! Die Rechnung der vergifteten Kätzchen übersteigt 1.000 Euro. Und es wird ihnen gegenüber nicht fair sein, die Behandlung jetzt zu unterbrechen und aufzugeben. Wir wünschen gerade Rico, dem kleinen Kämpfer, dass auch er gesund wird. Und fürs nächste Jahr - dass er ein Zuhause findet. 

 

Wenn ihr den drei Musketieren helfen könnt, dann helft uns bitte mit einer kleinen Spende oder ihr könnt eine monatliche Patenschaft für die Kätzchen übernehmen - danke!

 

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Betreff: Spende für Die drei Musketiere

IBAN: DE82460500010051038958

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Per paypal:

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