Pecho- ihm blieb das tierheim erspart

 

 

 

Pecho- einfach ein lieber Opa
Geschlecht: männlich, kastriert
Alter: geboren ca. 2006
Größe: Schulterhöhe ca.
Aufenthaltsort: Hundepension in Sofia
Charakter: ruhig, freundlich, verschmust, sozial

 

 

 

 

   *Patenschaften gesucht*

 

 

 

 

  

 

November 2019:

Hier stellen wir Opa Pecho vor. Tagsüber wanderte er immer in „seinem“ Bezirk durch die Straßen und abends ging er zum Schlafen in eine Straßenunterführung. Eine Freiwillige, die sich um die Straßenhunde in dem Bezirk kümmert, hatte ihm Pappen als Schlafplatz hingelegt, damit er nicht auf dem Steinfußboden liegen musste. Er bekam immer etwas Futter, was er dankbar angenommen hat. Er war stolzer Besitzer eines Floh- und auch eines normales Halsbandes. Alles schien in diesem Rhythmus bis zum Ende seines Lebens weiter zu laufen.

Plötzlich fand sein „normales“ Leben jedoch ein jähes Ende! Eine Mutter wollte bei den Behörden veranlassen, Opi Pecho ins Tierheim zu bringen, da er ihr Kind gebissen haben sollte. Wir dagegen konnten nicht zulassen, Opi Pecho ins Tierheim transportieren zu lassen! Er hätte dort in einem normalen Zwinger keinen Monat überlebt. Wir haben gehandelt und Pecho von der Straße geholt.

So kam es, dass er bis vergangenen Samstag (16.11.) in der Küche bzw. der Wohnung einer unserer Freiwilligen wohnte – nachdem er sein ganzes Leben auf der Straße verbracht hatte. Er musste, vielleicht zum ersten Mal im Leben, eine Dusche über sich ergehen lassen. Das Bürsten, das sich wegen der Menge der Verfilzungen über mehrere Tage zog, hat er klaglos hingenommen und sogar genossen. Opa Pecho hat sich in den 3 Wochen als unkompliziert herausgestellt, wenn man sich ihm entsprechend nähert, ihn also nicht z.B. unverhofft anfasst. Dann erschrickt er und die erste Reaktion ist in die Luft zu schnappen. Er hört nicht mehr gut, sieht evtl. auch nicht mehr alles, er ist etwas dement, seine Knochen tun ihm weh und er schläft sehr viel. Er hat sich schnell an gutes Futter und einen weichen Liegeplatz gewöhnt. Spazieren gehen, d.h. Laufen an der Leine kann Pecho jedoch nicht.

Er hat es ja nie gebraucht. Die Versuche ihn an der Leine zu führen haben ihn total gestresst. Das Problem war, dass er gerne raus wollte, aber ohne an der Leine zu laufen und ohne Garten war es ganz einfach nicht möglich. Um ihm dennoch einen schönen Lebensabend ohne die Bedrohungen auf der Straße zu schenken, um ihm die Möglichkeit zu geben, nach draußen gehen zu können und evtl. die Sonne zu genießen oder einfach nur ein paar Meter an der frischen Luft zu spazieren oder zu schlafen, ist er am vergangenen Wochenende in eine kleine Hundepension auf dem Land umgezogen.

Klar müssen wir die Kosten stemmen, die nicht sehr hoch, aber dennoch zu zahlen sind. Sie betragen 8 Leva (4 Euro) pro Tag.

Wir zählen auch auf Eure/Ihre Hilfe.

Wer möchte einen Teil dazu beitragen, dass Opi Pecho seinen Lebensabend ruhig und bequem verbringen kann?

Wer möchte die Patenschaft/Teilpatenschaft für Pecho übernehmen?

Natürlich kann Pecho auch noch adoptiert werden, wenn er nur in Haus und Garten sein darf, wie er möchte, wenn man nicht mit ihm spazieren gehen will, wenn man bereit ist, einem kleinen alten Straßenhund, der wahrlich kein einfaches Leben hatte, ein Gnadenbrot zu geben. Dann meldet Euch bitte ganz schnell.

Wenn Sie Pecho ein liebevolles Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.