Koko- aus dem staatlichen Tierheim gerettet

 

 

 

Koko- möchte endlich ein schönes Leben

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. ca. 2011

Rasse: Cocker- Spaniel

Größe: Schulterhöhe 38cm

Aufenthaltsort: Pflegestelle in Leipzig

Charakter: aktiv, verspielt, anhänglich, sucht hundeerfahrene Menschen

 

 

 

 

 

 

Update Koko, 29.05.17:

Koko stammt aus Bulgarien und wurde dort wegen eines Beißvorfalls im Tierheim abgegeben. Von dort übernahm ihn eine Tierschützerin und in Folge eine zweite Pflegestelle, was aber mit den vorhandenen Hunden nicht funktionierte.

Dazu war er schwierig zu händeln und neigte zu aggressivem Verhalten.

Er befindet sich nun in Thüringen in einer Hundepension, wo mit ihm gearbeitet wird und es lässt sich Folgendes zu ihm sagen:

Er ist ein selbstbewusster, kleiner Hund, der gelernt hat, sich mit seinen Zähnen durchsetzen zu können. Passt ihm etwas nicht, explodiert er förmlich und rutscht dabei nicht selten in einen Wutanfall. Anfangs war seine Impulskontrolle fast Null, kleine Dinge (ein Stock auf dem Weg, wo er nicht ran kam, Futter auf dem Tisch, wo er nicht hin darf) reichten aus, dass er wütend um sich schnappte und sich schwer wieder beruhigen konnte. Das hat sich sehr verbessert, er bekommt nur noch selten solche Attacken, wenngleich es wahrscheinlich niemals so sein wird, dass er gar nicht mehr diskutiert.

Koko ist lustig und anhänglich, er wickelt sein Gegenüber schnell um den Finger, das macht es aber auch gefährlich, weil sich viele Menschen von dem kleinen süßen Spaniel

verzaubern lassen und nicht den Hund in ihm sehen, der er ist.

Ein gestandener Jagdhund, der bereit ist, seine Wünsche durchzusetzen und seine Anhänglichkeit binnen Sekunden verliert, wenn etwas nicht nach seiner Nase geht.

Wenn man sich aber davon nicht beeindrucken lässt und ihm seine Grenzen konsequent aber fair aufzeigt und Durchhaltevermögen!!! hat, ist er ein lustiger Begleiter. Man muss ihm zugute halten, dass er genauso schnell, wie er explodiert, auch wieder „normal“ ist, ein echter Mr Jekeyll also :-).
Bei uns läuft er in der Gruppe, er akzeptiert unsere Hunde und lebt in friedlicher Koexistenz mit ihnen, es gab in der Vergangenheit aber Hunde, die er mobbte und attackierte.

Hier konnten wir das bisher nicht beobachten, im Gegenteil, er kann sich sehr gut zurück nehmen. Ein großes Problem wollen wir aber nicht verschweigen, Koko kann sehr schlecht alleine bleiben. Früher war sein Verhalten so schlimm, dass er sich selbst verletzte und stereotyp am Boden kratzte, sobald er allein sein sollte. Das führte soweit, dass seine ganze Pfote stark entzündet war und seine Fußknochen Schaden davon nahmen.

Das ist besser geworden, dennoch sollte er im neuen Zuhause nicht lange alleine sein.

Ausserdem hat Koko eine Mitralklappeninsuffizienz und benötigt sein Leben lang Vetmedin Tabletten sowie ein Lefzenekzem, was mit Salbe behandelt werden muss und manchmal etwas müffelt. Koko ist sehr gerne draußen, er liebt das Wasser und ist sehr unternehmungslustig. Er kennt das Tragen des Maulkorbes und sollte ihn gerade in der Anfangszeit tragen. Kleine Kinder sollten keinesfalls im neuen Haushalt leben. Ideal wären Menschen, die seinen Charakter ein Stück weit akzeptieren, sich von Wutanfällen nicht aus der Ruhe bringen lassen, ihm fair seine Grenzen aufzeigen und insgesamt besonnen mit ihm umgehen. Ein ländlichen Zuhause, wo er nicht viel alleine sein muss und vielleicht sogar einen souveränen Zweithund hat, der ihm gewachsen ist, wäre ideal.

Update Koko, 26.11.16:

Vor drei Tagen fing Koko plötzlich an zu humpeln. Sein rechtes Vorderbein schwoll an und dann benutzte er es garnicht mehr. Die Tierärzte stellten fest, dass das ganze Bein voll Eiter ist, vermutlich weil ein Fremdkörper schon lange seiin Unwesen treibt. Leider ist die Entzündng schon so weit fortgeschritten, dass eine Kralle schon abgestorben ist. Wir hoffen, dass kein Wundbrand eingetreten ist und dass die Entzündung bald zurückgeht.

Wir vermuten, dass er schon sehr lange Schmerzen hat und das dass auch der Grund für seine zeitweiligen Aggressionsschübe ist.

Er ist inzwischen schon ziemlich gut auf den Maulkorb trainiert und wenn wir etwas an seinem Körper machen müssen, dann lässt er sich lieb den Mauli anziehen. Trotz seiner Einschränkung liebt er lange Spaziergänge. Wir wünschen uns für Koko ein Zuhause mit einem eigenen Garten, denn er liebt Erkundungstouren über alles. Er hat einen negativen 4D Test und wiegt 14 kg.

November 2016:

Koko wurde im staatlichen Tierheim abgegeben. Der Grund: er hat gebissen. Grund genug für die Besitzer, den über 5 jährigen Cockerspaniel im Stich zu lassen.

Koko hielt es drei Monate dort aus, bis wir ihn zufällig entdeckten, einer von 1500 anderen Seelen hinter Gittern.

Seine Befreierin wollte nicht glauben, dass er problematisch ist und nahm ihn mit nach Hause. Dort zeigte er einerseits riesige Erleichterung, andererseits auch, dass er ein echter Cockerspaniel ist, mit allen Vor- und Nachteilen. Und ja, er hat auch ein zweimal zugebissen.

Nach intensiven Beratungen mit Hundetrainern, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiten wurde schnell deutlich, dass Koko ein Verhalten zeigt dass daraufhin deutet, dass er früher geschlagen wurde. Wahrscheinlich hatte er seine charakterlichen Eigenheiten für die er regelmäßig besttraft wurde. Darauf reagierte er mit Aggression und so entstand ein Teufelskreis. Dieser Teufelskreis kann mit viel Zuneigung und NUR mit der richtigen Trainingsmethode bearbeitet werden.

Nur mit positiver Verstärkung kann ihm gezeigt werden, dass Hände nicht nehmen sondern geben. Es ist wichtig, dass er lernt was er alles darf und kann und nicht was er nicht darf. Nach einigen Tagen wurde schnell klar wie man mit ihm umgehen muss, damit man in keine Konfliktsituation mit ihm gerät. Er ist wie ein Kind mit ganz niedriger Reizschwelle.

 

Für ihn suchen wir ein Zuhause ohne Kinder und ohne andere Tiere, denn so würde er sich vermutlich am wohlsten fühlen. Er zeigt noch immer Verlassensängste. Er rennt einem auf Schritt und Tritt hinterher und bleibt nur ungern allein. Er liebt lange Spaziergänge und hat nonstop die Nase auf dem Boden. Es kann natürlich auch sein, dass er als Trüffelsuchhund missbraucht wurde.

Er ist sehr verfressen, eine sehr gute Vorraussetzung für die Arbeit mit positiver Verstärkung. Koko verdient ein schönes und endgültiges Zuhause, deswegen suchen wir ganz spezielle Menschen für ihn, die Erfahrung mit Hunden haben und in unmittelbarer Nähe einen Trainer, der ausschließlich mit den erwähnten Trainingsmethoden arbeitet.

Hier sieht man Koko noch im Tierheim..... Dieser Blick sagt alles

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