Arpad- prachtvoller stattlicher Junge

 

 

 

Arpad- sportlicher Junge

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. ca. 2013

Rasse: Jagdhund- Mischling

Größe: Schulterhöhe folgt

Aufenthaltsort: 91088 Bubenreuth

Charakter: freundlich, aktiv, verschmust, sucht hundeerfahrene Menschen

 

*Vermittlungshilfe*

 

 

 

 

Februar 2017:

Arpad ist ein wunderschöner ca. 4 Jahre alter kastrierter Jagdhund-Mix Rüde. Er wurde vor 3 Jahren von seinem aktuellem Frauchen aus einem ungarischen Tierheim adoptiert. Aus dem ungestümen, unerzogenem und viel zu dünnem Junghund mit unbekannter Vergangenheit ( er hatte damals Narben im Gesicht und an den Beinen, die heute nicht mehr zu sehen sind ) ist mittlerweile ein prachtvoller und stattlicher Rüde mit 31kg geworden.

Er läuft gut an der Leine und verfügt über eine sehr gute Grunderziehung. In geeignetem Gelände ( Feld, Wald, Wiese) läuft er die meiste Zeit ohne Leine. Er ist sehr ausdauernd und sportlich und liebt es draußen unterwegs zu sein. Er hat einen leichten Jagdtrieb, der sich in der regel aber sehr gut kontrollieren lässt. Im häuslichen Bereich ist er ein völlig ausgeglichener und problemloser Hund. Er zeigt gegenüber Menschen keinerlei territoriales oder ressourcenverteidigendes Verhalten. Er bleibt problemlos und gerne ein paar Stunden alleine, hat noch nie etwas in der Wohnung kaputt gemacht oder geklaut, er fährt prima im Auto mit. Im Allgemeinen geht er freundlich auf Menschen zu und ist sehr verschmust.

Er genießt es sehr einfach nur in der Nähe seiner Menschen zu sein. Arpad kann Menschen gut einschätzen und weiß ziemlich genau bei wem er was darf und was nicht :-).

Da wären wir schon bei den Problemen des jungen Mannes. Wenn man ihm im außerhäuslichen Bereich nicht ganz klar seine Grenzen aufzeigt reißt er sehr schnell das Zepter an sich und bekommt einen Höhenflug. Er ist dann der Meinung, in seinen Augen bedrohliche und beängstigende Situationen alleine regeln zu müssen.

Dies zeigt sich dann in Übersprungshandlungen in Form von aggressivem Verhalten. Er möchte dann eigentlich nur seine Besitzer vor anderen Hunden und Menschen schützen.

Fremden Hunden gegenüber zeigt er sich generell misstrauisch und ängstlich. Er ist bislang im Freilauf noch nie von sich aus auf einen anderen Hund zu gerannt.

Er ist hier zwar sehr angespannt, gestresst und unsicher aber immer abrufbar und bleibt gerne in der Nähe seiner Menschen.

Wenn ein anderer Hund ihm jedoch zu Nahe kommt reagiert er schnell über und versucht den Hund zu dominieren oder zu vertreiben und würde hier auch beißen, was jedoch nur einmal vorgekommen ist. Deshalb trägt er situativ einen gut sitzenden Maulkorb, welcher von ihm anstandslos geduldet wird. Die früher heftigen Leinenaggressionen konnten durch gezieltes Training deutlich reduziert werden. Jedoch ist es leider immer noch nur schwer möglich, bei vor allem frontalen Hundebegegnungen mit wenig Ausweichmöglichkeit, den Weg zu kreuzen. Mit der nötigen Führung und Konsequenz ist es jedoch mit entsprechendem Abstand gut zu handeln. Deswegen wäre es gut, wenn Arpad nicht in eine Innenstadt vermittelt werden würde, da das passieren von engen Wegen ohne Ausweichmöglichkeit immer mit viel Stress für Hund und Halter verbunden ist.

Bei Sympathie und nach einer fachkundigen Vergesellschaftung mit Maulkorb spielt er sehr gerne mit anderen Hunden, insbesondere (mit eher dominanten) Hündinnen oder kastrierten Rüden. Jedoch braucht das Kennenlernen immer eine gewisse Zeit in der „beide Parteien“ nicht eingeschüchtert sein dürfen, wenn Arpad den anderen Hund unterzuordnen versucht. Es wäre somit durchaus vorstellbar, dass er zu einem souveränen und ihm körperlich und geistig gewachsenem Erst-Hund vermittelt werden könnte, da er Hundekontakt mit ihm bekannten Hunden eigentlich sehr genießt.

Arpad sollte nicht zu Kleintieren oder Katzen vermittelt werden, weil sich hier sein Jagdtrieb zeigt. Im Haushalt sollten keine Kinder leben, da Arpad sehr stressanfällig ist und wie erwähnt erfahrene Bezugspersonen und eine konsequente Führung benötigt. Dies hatte vor einem Jahr leider auch schon einmal zu einem Beißvorfall mit einem 10-jährigen Mädchen geführt. Was auch der Grund ist, warum Arpad seine bisherige Familie nun verlassen muss. Sein Frauchen ist schwanger und nach langer Begutachtung der Lage steht der traurige Entschluss fest, dass es für alle Beteiligten und vor allem für Arpad das Beste ist, wenn er bis zur Geburt des Babys Anfang Juni in ein geeignetes Zuhause zieht.

Und dort seine durchaus vorhandenen Qualitäten als Traumhund zeigen kann und nicht nur mit Maulkorb „weggesperrt“ ist. Da er eine sehr hohe Lernbereitschaft und Intelligenz besitzt und Beschäftigung und Auslastung liebt zeigt er auch gute Ansätze für Hundesport (Obedience, Agility ), Dogdance, und Nasen-bzw. Fährtenarbeit. Er ist bis auf die genannten Problemsituationen immer wissbegierig und möchte seinem Menschen gefallen. Leider hat Arpad eine Futtermittelallergie und bekommt deswegen aktuell rohes Pferdefleisch und gekochte Kartoffeln und zeigt damit  keinerlei Probleme. Er wird momentan jedoch ausgetestet um herauszufinden ob evtl. in Zukunft doch noch andere Lebensmittel in Frage kommen könnten. Außerdem hat Arpad eine sogenannte Ohrrandnekrose, die aber mit einer speziellen Salbe die einmal am Tag aufgetragen werden muss komplett im Griff ist. Wenn sich eine Langzeitpflegestelle finden würde oder die Interessenten diesbezüglich Probleme mit der Finanzierung des Futters und der Salbe hätten würde ich auch die Kosten die sich auf ca 150 Euro im Monat belaufen übernehmen. Also daran sollte es nicht scheitern, das Wichtigste ist das er ein tolles neues Zuhause bekommt bei hundeerfahrenen Menschen.

Wenn Sie Arpad ein schönes Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.

Streunerhilfe Bulgarien e.V.

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