Shabby - das Mitbringsel vom Meer

Shabby - zuckersüßer Zwerg

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. ca. 2016

Rasse: Mischling

Größe: Schulterhöhe ca. 30 cm

Aufenthaltsort: Pflegestelle in Sofia

Charakter: lieb, sozial, verschmust, hundeverträglich, stadttauglich

 

 

 

 

 

  

 

Anfang September 2018

Wir bekommen viele Anfragen im Sommer, von Touristen, die am Meer Urlaub machen. Sie rufen an und schreiben und fragen uns, ob wir ausrücken können, dort und dort befände sich eine Hund oder eine Katze Not. Das können wir leider nicht. Denn wir sind hier in Deutschland und unsere Partner in Bulgarien arbeiten und leben in Sofia oder Plovdiv, haben selber viele Tiere zu versorgen und zu vermitteln und können keine 600 km an den Strand fahren. Manchmal tun sie es aber doch, um einmal im Jahr Urlaub zu machen. Urlaub vom Hundeelend, vom Vollzeitjob, einfach von allem. Aber kann ein Tierschützer und Hundemensch während seines Urlaubs den Kopf ausschalten? Blind an allem vorbei gehen, nicht hinschauen und dann am Ende wieder frohen Mutes nach Hause fahren? Meistens nicht. Und so kam es, dass  die Mädels, die die Freiwilligengruppe des Tierheims leiten, an der kleinen Shabby nicht vorbeigehen konnten.

Sie wedelte alle fröhlich an, war in keinem schlechten Zustand und war kein klassischer Notfall. Sie hätte vor dem Winter sicher Obdach bei einem der Dorfbewohner gefunden, auch wenn man das nicht genau weiß. 

Was sie aber zu einem Notfall machte war, dass ihre Zitzen bedenklich groß waren. Die Mädels waren sich einig, dass diese junge Dame, die selber erst 1,5-2 Jahre alt geschätzt wird, schwanger war.

Und einen schwangeren Hund lässt man nicht auf er Strasse, denn nächstes Jahr wären es 4-10 neue Hunde in dem Dorf. Alle unkastriert, alle ohne ein Zuhause.

Kurzerhand wurde sie eingesteckt und mit nach Sofia genommen.Sie stieg ins Auto als wäre es das normalste der Welt, freute sich über die vielen streichelnden Hände und ließ auch die Untersuchung in der Klinik artig über sich ergehen. Die Diagnose stand fest, sie war schwanger und es war zum Glück noch rechtzeitig, sodass sie kastriert werden konnte.

Kastra? Hab ich nicht gemerkt, aber der Kragen nervt echt!
Kastra? Hab ich nicht gemerkt, aber der Kragen nervt echt!

Shabby fährt gut Auto, hatte bisher keinen Kontakt mit Wohnungskatzen und draußen hat sie sie erst ignoriert, aber sich das Jagen von den andern beiden Hunden, die auf der Pflegestelle sind, abgeschaut. Wir denken, dass sie drinnen gut mit Katzen zurecht käme.

Sie läuft prima an der Leine, derzeit an der Flexileine.

Wie ihr seht, hat sie keine Angst vor Männern. Sie ist anfangs zu Fremden etwas verhalten, aber das legt sich super schnell und sie ist ein traumhaft unkomplizierter Hund. Sie hat noch nie drinnen gepullert und ist absolut stubenrein. 

Shabby muss jeden Tag alleine bleiben, wenn die Pflegeltern zur Arbeit gehen. Sie fiepst erst ein wenig und dann schläft sie mit den andern und macht nichts kaputt. Ob sie auch ganz alleine bleiben würde, ohne Panik zu bekommen, wissen wir nicht. Ansonsten lernt sie grade das Leben in der Stadt. Sie hat keine Angst vor Autos und Lärm, was sie etwas stresst, sind große Hunde, die sie zu sehr bedrängen.

Und weil Shabby so unendlich fotogen ist, haben wir hier nicht nur ein, sondern eine ganze Reihe entzückender Fotos von ihr!

Wenn Sie Shabby ein schönes Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.

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