Anami- hat noch nicht den mut verloren

Anami- liebevolle Hundedame

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. ca. 2012

Rasse: Mischling

Größe: Schulterhöhe ca. 55cm

Aufenthaltsort: Pflegestelle in 14195 Berlin

Charakter: freundlich, verspielt, sozial,liebevoll,verschmust

 

 

   *Patenschaften gesucht*

*aktuell nicht vermittelbar*

 

 

 

Update Anami, 14.02.2020:

Endlich Aufatmen!
Anami ist wieder auf den Beinen! Sie hat ihre akute Leberentzündung überstanden und glaubt mir, dass ich momentweise nicht mehr so wirklich daran geglaubt hatte. Aber die kleine blonde Maus ist ein Stehaufmännchen und springt rum und freut sich, als wäre nichts gewesen. Die kleine Maus läuft 1a an der Leine und auch ohne Leine ist sie immer in der Nähe. Wir konnten richtig merken, wie sie sich in den letzten 1,5 Monaten immer mehr an ihre Umgebung, ihren Alltag und ihre Menschen gewöhnt hat.

Sie wird immer süßer und umgänglicher (hätte am Anfang nicht gedacht, dass das noch geht! Die war auch da schon soooo lieb). Anami hat auch endlich mal etwas zugenommen. Gott sei Dank ist sie ziemlich verfressen!

 

Ganz geschafft ist es leider nicht... Anami braucht immer noch eine OP an der Milchsäugeleiste, wo sich ein Tumor ausgebreitet hat. Außerdem kämpfen wir noch mit einer Blutanämie und wenn sie schonmal unter Narkose ist, müssten eigentlich, ihre völlig kaputten Zähne gemacht werden. Daher sammeln wir immer noch Spenden für die Maus.                                                                                              

http://bit.ly/spenden-fuer-tiere

Oder übernehmt eine Patenschaft für Anami: http://bit.ly/tieren-helfen

Streunerhilfe Bulgarien e.V.
Betreff: Anami
IBAN: DE82460500010051038958
BIC: WELADED1SIE

Per paypal:
spenden@streunerhilfe-bulgarien.de

 

Tatsächlich Umziehen wird Anami frühestens im März können, aber wenn es jetzt schon verliebte Interessent*innen gibt, die sie gerne kennenlernen würden und vielleicht mit ihr einen schrittweisen Übergang machen (das heißt, z.B. regelmäßige Besuche vor dem Umzug), nehmen wir gerne Bewerbungen an!

Anami ist für alle Anfänger*innen, Familien, gemütliche Spaziergänger*innen, Stadtmenschen und eigentlich jede*n ein Traum von Hund. Sie bleibt gut alleine, sie fährt klasse im Auto mit (siehe Foto), sie bellt nicht, nervt nicht, zickt nicht! Sie ist sanft, kinderlieb und uuuuuuunheimlich weich.

Was Anami nicht kann ist: mit Katzen oder anderen Kleintieren zusammenleben (dafür kommt sie mit auf den Pferdehof), viel Sport treiben, regelmäßig Treppen laufen.

Dafür kann sie: Türen öffnen (nach außen öffnende), Mülleimer durchforsten, ewig kuscheln, lächeln, spielen, beleidigt gucken, böse gucken, wie eine Professorin gucken, ihre Ohren fliegen lassen, Freude verbreiten, Leute anziehen, ein Herz erobern.

Update Anami, 24.01.2020:

Innerhalb von wenigen Tagen wurde Anami vom Ass im Ärmel zum Sorgenkind.

 

Am 23. Dezember kam sie in Berlin an und eroberte zunächst alle Herzen im Sturm. Die Familie, die über Weihnachten da war, verfiel ihr vollkommen, im Wald wurden wir ständig auf „diesen süßen Hund“ angesprochen und mein Postfach quoll über vor Anfragen und Bewerbungen. „Jackpot“, dachte ich, „die wird schneller vermittelt, als dass Sie sich mein Gesicht merken kann!“

Doch es kam anders: Dass Anami nicht zunahm, hat uns schon etwas gewundert, denn sie ist der verfressenste Hund der Welt und hat sich einiges mopsen können. Doch die meisten Pflegehunde haben zu Beginn Störungen mit der Verdauung.

Als sie dann blutigen Durchfall bekam, eilte ich mit ihr zur Tierärztin. Den Durchfall führte Sie auf die Medikamente zurück, mit der ihre Ehrlichiose behandelt wird - also kein Grund zur Panik. Allerdings machte sie eine unschöne Zufallsdiagnose - Tumore in der Mammaleiste (die canine Version von Brustkrebs). Mittlerweile frage ich mich, ob nicht das vielleicht der Grund war, warum sie damals überhaupt im Tierheim landete. Ein Termin zum Röntgen wurde direkt vereinbart, um zu sehen, ob der Krebs gestreut hat - an dieser Stelle greife ich schon mal vor: hat er nicht! Was für ein Glück!

Dies wurde uns allerdings erst beim nächsten Tierärztinnenbesuch klar und dort fanden wir auch endlich eine Erklärung für ihr Körpergewicht, ihre Schwächeanfälle, die sich mittlerweile eingestellt hatten und ihre Verdauungsprobleme: ihre Leberwerte sind schrecklich, grauenhaft: gefährlich! Sofort starteten wir eine Behandlung mit Leberkur, Magenschutz, Leberunterstützung etc. pp und drücken jetzt nur noch die Daumen, dass ihre Werte sich bis in zwei Wochen verbessern. Wundersamerweise ist Ananmi, als wüsste sie überhaupt nichts von Krankheit und Gesundheit. Sie wedelt mit dem Schwanz, spielt, springt ab und zu mal rum, sucht Menschenkontakt, lächelt. Daher glauben wir einfach nicht, dass sie es nicht schaffen wird. So sieht kein Hund aus der aufgibt!

 

Wie ihr euch denken könnt, ist die Rechnung von Anami jetzt schon sehr hoch. Dazu kommt wichtiges Spezialfutter, weitere Blutuntersuchungen und evtl noch ein Ultraschall. Wir bitten euch dafür aus vollem Herzen um eure Unterstützung!

Anami ist eine Seele von Hund, ist treu, sanft und hat auf viele Menschen eine unglaublich tiefe, ausgleichende und beruhigende Wirkung. Sie wird nochmal jemanden wirklich, wirklich glücklich machen können! Helft ihr mit uns, wieder zu der Kraft zu kommen, die sie verdient hat.

 

http://bit.ly/spenden-fuer-tiere

Oder übernehmt eine Patenschaft für Anami: http://bit.ly/tieren-helfen

Streunerhilfe Bulgarien e.V.
Betreff: Anami
IBAN: DE82460500010051038958
BIC: WELADED1SIE

Per paypal:
spenden@streunerhilfe-bulgarien.de

Update Courage, 28.12.2019:

Courage macht in Berlin ihrem Namen alle Ehre. Als ich sie am 23.12. vom Flughafen abholte, spazierte sie ganz easy aus ihrer Box, vorbei an Menschenmengen, Autos, Flugzeuglärm, rein in mein Auto, dann die Treppe in den ersten Stock hoch, über den knarrenden Dielenboden und in die Herzen aller, die sie getroffen haben. Diese Dame scheint vor nichts Angst zu haben, noch nicht mal vor dem Erzfeind aller Hunde - dem Staubsauger!

Dabei ist sie unheimlich sanft zu großen und kleinen Menschen, wird unheimlich gern gestreichelt und gekrault, lässt sich überall anfassen, Futter wegnehmen, umarmen, knuddeln… Ich kann sie mir also sehr gut als Familienhund vorstellen.

Courage ist eher von der ruhigen und trödeligen Fraktion und nicht der allergrößte Fan von riesigen Gassi-Runden. Anfangs hopst sie noch ein bisschen, aber nach kurzer Zeit schlurft sie einem eigentlich nur noch hinterher. Also perfekt für Senior*innen, gemütlichere Menschen und auch für Städter, denn der ganze Verkehr und Trubel macht ihr gar nix aus.

Mit anderen Hunden versteht sie sich draußen okay, aber Zuhause wäre sie lieber eine Einzelprinzessin.

Außerdem ist sie unheimlich verfressen - dann ist kein Tisch zu hoch und kein Deckel ein Hindernis. Da musste leider auch ein Teil der Weihnachtsgans dran glauben…

Courage geht also nur an Leute mit gut verschlossenen Mülleimern.

Courage ist schon stundenweise alleine geblieben (mit meinem anderen Pflegehund zusammen), läuft klasse an der Leine und hat innerhalb kürzester Zeit Sitz gelernt. Jetzt wartet sie nur noch auf jemanden, den sie das vorführen kann!

Dezember 2019:

Oft wirft man uns vor, dass wir abstumpfen.

Dass wir das Elend nicht mehr sehen und dass wir den Blick für den Einzelnen vergessen.

In Wirklichkeit aber haben wir gelernt, dass Schicksal der einzelnen nicht mehr an uns heranzulassen, damit wir für alle gleich da sein können. Der Schmerz über das Schicksal von 1500 Hunden, weicht der Wut über die Ahnungslosigkeit einer ganzen Generation, die scheinbar einfach nicht begreifen will, wie das Streunerproblem endlich gelöst werden könnte.

Und so schützen wir uns.

Jeden Sonntag, Sommer wie Winter. Bis wir wieder auf diesen einen treffen. Auf jemanden wie Courage.

Jemand, der unsere Mauer einreist und dir die Tränen in die Augen treibt.

 

4 Jahre alt, abgeholt von einer Adresse aus einem der meist bewohnten Wohnbezirke Sofias.

4 Jahre ein geliebtes Haustier.

4 Jahre ein weiches Bett, Auslauf, einen Rückzugsort, eine Bezugsperson. Jetzt ist aus dem weichen Bett ein Betonboden geworden. Der Rückzugsort eine Hütte aus Sperrholz. Ich habe sie Courage getauft in der Hoffnung, dass sie den Mut noch nicht ganz verloren hat und dass das Tierheim nicht der letzte Ort sein wird, den sie ihr Zuhause nennen muss.

Courage sucht dringend eine Pflegestelle.

Sie ist ruhig, fast schon so als hätte sie sich aufgegeben. Langsam wedelt sie mit dem Schwanz, wenn sie merkt, dass wir vor ihrem Zwinger innehalten um sie zu streicheln. Sie ist 55 cm hoch, wiegt 18 Kilo und ist ca. 4-5 Jahre alt.

Warum sie im Tierheim abgegeben wurde wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass sie dort ganz schnell wieder raus muss.


Wenn Sie Anami ein schönes Zuhause schenken möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder füllen Sie gleich unser Bewerbungsformular aus.